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Polestar will per Spac-Deal an die Börse

·Lesedauer: 3 Min.
Der deutsche Autodesigner Thomas Ingenlath ist der CEO des schwedischen Elektroauto-Herstellers.
Der deutsche Autodesigner Thomas Ingenlath ist der CEO des schwedischen Elektroauto-Herstellers.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Polestar will über eine Fusion mit der Zweckgesellschaft Gores Guggenheim an die Börse gehen. Der schwedische Elektroauto-Hersteller stellt Premium-Fahrzeuge her und wurde vom Autohersteller Volvo und dessen chinesischem Mutterunternehmen Zhejiang Geely, bekannt als Geely, gegründet. Zu den Investoren der Firma zählen der Geely-Vorsitzende Eric Li und der Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio. Polestar will mit Tesla, Rivian und Lucid konkurrieren.

Der IPO soll in der ersten Jahreshälfte 2022 abgeschlossen werden. Dann will die Firma aus Göteborg an der US-amerikanischen Technologiebörse Nasdaq notieren. Der Deal bewertet das skandinavische Unternehmen mit etwa 20 Milliarden US-Dollar. Polestar vertreibt derzeit zwei Elektroautos und will laut einer Pressemitteilung bis 2024 drei weitere Modelle auf den Markt bringen. [Mehr bei Business Insider, The Information und Welt]

Auf Gründerszene hört ihr heute von Patrick Häde, der mit Mapify eine der größten Startuphoffnungen Berlins gründete. In unserem Gründerszene-Podcast „So geht Startup“ erzählt er uns von seinem Unternehmen, das angetreten war, um zum „Instagram für Reisen“ zu werden und bekannte VCs an Bord holen konnte, bevor Corona alle Träume zerstörte. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Instagram hat seine Version für Kinder nach Kritik zunächst auf Eis gelegt. Der Chef des Sozialen Mediums, Adam Mosseri, schrieb in einem Blogeintrag, dass er es aber weiterhin für richtig halte, eine spezielle Variante des Foto-Dienstes für Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren anzubieten. Doch bevor es weitergehen soll, wolle man noch ausführlichere Konsultationen mit Experten, Eltern und Politikern abhalten. [Mehr bei Wall Street Journal und Handelsblatt]

Tiktok hat die Marke von einer Milliarde aktiver Nutzer in einem Monat geknackt. Dies gab das Soziale Medium, das zum chinesischen Konzern Bytedance gehört, am Montag in einem Blogbeitrag bekannt. Tiktok untermauert damit seine Position als einzige Online-Plattform mit globaler Reichweite, die nicht aus den USA stammt, wie das Handelsblatt schreibt. [Mehr bei Handelsblatt und Wall Street Journal]

Investitionen: Cao Cao Mobility, eine Tochter des chinesischen Autoherstellers Geely, die mit Didi im Bereich Fahrdienstleistungen konkurriert, soll laut eines Medienberichts eine große neue Finanzierungsrunde planen. Die Nachricht überrascht insofern, da das Unternehmen vor Kurzem erst rund 600 Millionen US-Dollar eingesammelt hat. Die neuen Investitionen sollen in der ersten Hälfte des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Die Nachricht folgt zudem auf Probleme, die Didi mit den chinesischen Behörden nach dem Börsengang in New York hat. Auch das indische Startup Swiggy, das Lebensmittel ausliefert, ist in Gesprächen, um 500 Millionen US-Dollar an Investitionen einzusammeln. Die neue Finanzierungsrunde soll das Startup mit über zehn Milliarden Dollar bewerten. Auch Swiggy hatte erst vor weniger als drei Monaten eine hohe Finanzierungsrunde abgeschlossen. [Mehr bei Bloomberg und Techcrunch]

Der Autobauer Ford und der Batteriehersteller SK Innovation planen, 11,4 Milliarden US-Dollar in zwei neue Produktionsanlagen in den US-Staaten Tennessee und Kentucky zu investieren. In den neuen Fabriken sollen Batterien sowie die nächste Generation elektrischer Lkw produziert werden – ein Projekt, das laut des Unternehmens 11.000 neue Arbeitsplätze schaffen wird. [Mehr bei Techcrunch]

Der US-amerikanische Satellitenhersteller Terran Orbital hat am Montag bekannt gegeben, die weltweit größte Produktionsstätte für Weltraumfahrzeuge im US-Staat Florida eröffnen zu wollen. Die 660.000 Quadratmeter große Fabrik, in die die 2013 gegründete Firma 300 Millionen US-Dollar investieren will, soll in der Lage sein, „Tausende verschiedene Arten von Raumfahrzeugen pro Jahr“ zu produzieren, darunter 1000 komplette Satelliten und über eine Million Satellitenkomponenten. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Die Bundestagswahl 2021 ist entschieden, doch wer das Land letztendlich führen darf, muss noch verhandelt werden. Klar ist nur: Es wird wohl eine Regierung aus der Mitte des Parteienspektrums sein, egal ob es eine Ampel- oder eine Jamaika-Koalition wird. Wir haben in der Startup-Szene nachgefragt, wie Gründer den Wahlausgang beurteilen. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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