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Pinsel, Puder, Primer: In der neuen Make-Up-Show mit Riccardo Simonetti geht es um viel

Schminken unter Profis: Riccardo Simonetti (links) schaut während der Challenges bei seinen Kandidatinnen und Kandidaten nach dem Rechten.  (Bild: ZDF / Malorie Shmyr. )
Schminken unter Profis: Riccardo Simonetti (links) schaut während der Challenges bei seinen Kandidatinnen und Kandidaten nach dem Rechten. (Bild: ZDF / Malorie Shmyr. )

"Make-Up zeigt, dass es kein Gender hat. Wir müssen uns nicht in irgendeine Form pressen lassen und das ist ganz wichtig", betont Profi-Stylist Armin Morbach in der ersten Folge der neuen ZDFneo-Show "Glow Up". Im Wettkampf geht es für die Kandidaten, Profis aus der Branche, um Kreativität, Mut und darum, Grenzen zu sprengen.

"Spieglein, Spieglein an der Wand, wer zaubert das schönste Make-Up im ganzen Land?", heißt es ab 22. September für zehn Kandidatinnen und Kandidaten der Sendung "Glow Up - Deutschlands nächster Make-Up-Star". Moderator, Influencer und Entertainer Riccardo Simonetti (29) begleitet die Make-Up-Artists donnerstags, um 20.15 Uhr, auf ZDFneo acht Folgen lang durch sogenannte "Real-Life-Challenges" und "Creative-Challenges" in und um Köln.

Moderator Riccardo Simonetti (Mitte) führt durch die Challenges, zur Seite stehen ihm in der neuen ZDFneo-Sendung "Glow Up - Deutschlands nächster Make-up-Star" die Jurymitglieder und renommierten Experten der Beautybranche Armin Morbach und Loni Baur. Los geht's am Donnerstag, 22. September, 20.15 Uhr. (Bild: ZDF / Malorie Shmyr. )
Moderator Riccardo Simonetti (Mitte) führt durch die Challenges, zur Seite stehen ihm in der neuen ZDFneo-Sendung "Glow Up - Deutschlands nächster Make-up-Star" die Jurymitglieder und renommierten Experten der Beautybranche Armin Morbach und Loni Baur. Los geht's am Donnerstag, 22. September, 20.15 Uhr. (Bild: ZDF / Malorie Shmyr. )

Das steht auf dem Spiel: 20.000 Euro und ein Agentur-Vertrag

Im spannenden Wettstreit um 20.000 Euro und einen Agentur-Vertrag werden "explosive Kreativität, Sauberkeit und technische Skills" erwartet, so die Forderung von Jurorin Loni Baur. Die Profi-Make-Up-Artistin schminkt sich seit 25 Jahren mit Leidenschaft durch die Branche. "Ich arbeite seit vielen Jahren auf der Fashion Week Paris und New York, shoote Kampagnen für große Make-Up-Labels und schminke Fotomodelle auf dem Catwalk. Mir macht keiner was vor." Mit kritischem Auge und gnadenloser Ehrlichkeit treibt auch Juror Armin Morbach seine Schützlinge zu Top-Leistungen an. "Ich kann das Make-Up sehr gut beurteilen, weil ich seit 35 Jahren in der Branche bin. Make-Up ist für mich die größte Verwandlung und das größte Mysterium bis heute. Ich bin sehr streng, ich bin sehr genau, aber ich habe das Herz am rechten Fleck." Der berühmte Fotograf und Stylist betont: "Man kann mich beeindrucken, wenn man mich überrascht."

Überraschend persönlich wird es gleich zu Beginn der Staffel. So bunt wie manch ein Kunstwerk erstrahlt, so bunt sind auch die Geschichten der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Schicksalsschläge werden ausgetauscht und miteinander geteilt. Riccardo leistet seinen Make-Up-Artists auch seelischen Beistand, so weiß er selbst noch ganz genau, wie schwer es sein kann, sich als Mitglied der LGBTQI+-Community in der Gesellschaft zu bewegen und zu etablieren.

Teilweise finden die Make-Up-Artists in ihren Gastjuroren, wie beispielsweise der bekanntesten Distorted Drag "Hungry", ein Vorbild, eine Inspiration. Auch Stars, wie Topmodel Franziska Knuppe, die seit 25 Jahren im Geschäft ist, treten auf und geben Tipps und Tricks.

Geschminkt werden nicht nur Models, auch die eigenen Gesichter der Kandidaten fungieren zeitweise als Leinwand für die Make-Up-Künste. Wer die Jury nach der ersten Real-Life-Challenge noch nicht ganz von sich und seinen Fähigkeiten überzeugen konnte, wird auf den sogenannten "roten Stuhl" verwiesen und kassiert 15 Strafminuten - wertvolle Zeit, die ihm bei der Creative-Challenge fehlt. Denn es geht dabei immer auch gegen die tickende Uhr - bis Riccardo Simonetti sagt: "Lasst die Pinsel fallen, die Zeit ist um!" Viel Druck also. Wer dem nicht standhalten kann oder wer die Jury aus den Socken haut, das wird sich zeigen.