Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 17 Minuten
  • Nikkei 225

    28.975,13
    -247,64 (-0,85%)
     
  • Dow Jones 30

    33.980,32
    -171,69 (-0,50%)
     
  • BTC-EUR

    23.023,09
    -734,03 (-3,09%)
     
  • CMC Crypto 200

    557,55
    -15,27 (-2,67%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.938,12
    -164,43 (-1,25%)
     
  • S&P 500

    4.274,04
    -31,16 (-0,72%)
     

Piloten und Fluggesellschaft SAS wollen erneut verhandeln

STOCKHOLM (dpa-AFX) - Nach über einer Woche Pilotenstreik wollen die skandinavische Fluggesellschaft SAS <SE0003366871> und die Pilotenvereinigungen neue Verhandlungen aufnehmen. Am Mittwoch soll in Stockholm ein neuer Anlauf unternommen werden, um eine Einigung in dem Schlichtungsverfahren zu finden. Das teilten die verschiedenen Pilotenvereinigungen am Dienstag mehreren skandinavischen Medien mit.

Die SAS hatte am Montag mitgeteilt, die Schlichter davon in Kenntnis gesetzt zu haben, dass man die Gespräche weiterführen wolle, um eine Tarifvereinbarung zu erzielen und den Pilotenstreik somit zu beenden. Der Streik betreffe täglich Tausende SAS-Kunden. Es sei notwendig, dass die Streitparteien der Lage gemeinsam ein Ende setzten. Letztlich stehe bei den Verhandlungen auch die Wettbewerbsfähigkeit der Fluglinie auf dem Spiel.

Die jüngste Verhandlungsrunde über einen neuen Tarifvertrag war am Montag vergangener Woche abgebrochen worden. Danach waren etwa 900 SAS-Piloten aus Dänemark, Norwegen und Schweden in den Streik getreten. Nach SAS-Schätzungen kostet die Situation dem Unternehmen täglich etwa 90 Millionen Kronen (rund 8,5 Millionen Euro). Die Pilotenvereinigungen werfen dem Konzern unter anderem vor, die Corona-Pandemie genutzt zu haben, um fast die Hälfte der Piloten mit einem vereinbarten Recht auf Wiedereinstellung zu entlassen, dieses Recht aber außer Kraft gesetzt zu haben.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.