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Pflege-Verbände fordern mehr Anstrengungen gegen Fachkräftemangel

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Verbände der Wohlfahrtspflege haben SPD, Grüne und FDP zu einem entschlossenen Kampf gegen den Fachkräftemangel in der Pflege aufgerufen. "Der Pflegenotstand ist längst da - Corona hat ihn noch einmal massiv verschärft", sagte der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Diakonie-Präsident Ulrich Lilie, am Montag in Berlin. "Die bisherigen Reformmaßnahmen haben nicht zu den gewünschten Verbesserungen geführt." Immer noch fehlten Hunderttausende Pflegekräfte. Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, forderte eine umfassende Fachkräftestrategie für den gesamten Sozial- und Gesundheitsbereich.

Lilie mahnte, bei den Verbesserungen für die Pflege dürften die Kosten, die von den pflegebedürftigen Menschen gezahlt werden müssen, nicht noch weiter in die Höhe schießen. Die Verbände begrüßten, dass die geplante Ampel-Koalition die Eigenanteile in der stationären Pflege begrenzen und die Bezahlung wie die Personalschlüssel in der Pflege verbessern wolle. Den Koalitionsvertrag bewerteten die Verbände insgesamt als einen "ambitionierten Schritt hin zu einer gerechteren und nachhaltigeren Gesellschaft".

In der Corona-Krise sei es dringend nötig, dass die Politik ihr Krisenmanagement verbessere und vorausschauend handele, stellte Lilie fest. Der geplante Krisenstab sei ein Schritt in die richtige Richtung. Der von der künftigen Ampel-Koalition geplante Corona-Krisenstab im Kanzleramt soll bald seine Arbeit aufnehmen.

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