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Perez über Zukunft: Keine Gespräche mit anderen Formel-1-Teams

Maria Reyer
·Lesedauer: 2 Min.

Die Zukunft von Sergio Perez ist weiterhin ungewiss. Wird der Mexikaner bei Racing Point seinen Platz behalten, oder muss er diesen 2021 für Sebastian Vettel räumen? Vor dem Grand Prix von Belgien verrät er, dass er mit keinem anderen Formel-1-Team Gespräche führt.

Wenn Racing Point in der kommenden Saison zum Aston-Martin-Werksteam wird, dann könnte die Mannschaft nicht nur einen neuen Namen, sondern auch ein neues Fahrerduo bekommen. Perez ist sich bewusst, dass er es sein würde, der das Team verlassen müsste, wenn Vettel unterschreibt.

Die Gerüchte rund um den Deutschen reißen nicht ab. Doch Racing Point gibt sich schmallippig. Teamchef Otmar Szafnauer lässt sich wenig Konkretes entlocken - nur dass er zunächst am "Status quo" festhalten will. Deshalb wird Perez auch vor dem Rennen in Belgien zu seiner Lage und seinen Zukunftsplänen befragt.

"Ich glaube, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird. Ich fühle mich wohl im Team und glaube an das Projekt", betont er. Er sei nun schon eine Weile Teil der Mannschaft und können den Aufwärtstrend verfolgen. "Wir sehen daher keinen Grund, warum wir etwas ändern sollten", fügt er hinzu.

"Ich erwarte keine Veränderung." Perez möchte an seinem Cockpit festhalten und das beruhe auf Gegenseitigkeit, ist er überzeugt: "Das Feedback, das ich bekomme vom Team, lautet, dass wir gemeinsam weitermachen wollen."

Deshalb verneint er auch die Frage nach Gesprächen mit anderen Formel-1-Teams. Bekannt ist allerdings, dass Perez von anderen Teams angefragt wurde, nachdem Vettels Interesse an einem Platz bei Racing Point bekannt wurde. Auch aus anderen Rennserie habe es Anfragen gegeben.

Ursprünglich hat der 30-Jährige schon im Sommer 2019 eine Vertragsverlängerung um drei weitere Jahre unterschrieben, er ist theoretisch noch bis 2022 an Racing Point gebunden. Im Hintergrund würden gerade Gespräche über die kommende Saison laufen, bestätigt Perez.

Deshalb habe es noch keine Bekanntgabe gegeben, erklärt er. Der Mexikaner bleibt dennoch zumindest äußerlich ruhig. Alle Signale von der Teamführung seien positiv, schildert er. "Daher halte ich daran fest und deshalb bin ich auch so zuversichtlich und ruhig."

Was er aber auch zugibt: "Die Situation liegt nicht in meinen Händen." Deshalb wolle er sich damit erst gar nicht befassen und sich lieber auf das Racing konzentrieren. "Wie ich schon in Spanien gesagt habe, wollen beide Parteien weitermachen. Wir glauben aneinander und an das Projekt."

Bleibt die Frage, warum Racing Point die Piloten für 2021 noch nicht offiziell bestätigt hat. Lance Stroll will sich mit dem Thema erst gar nicht beschäftigen und hält sich vornehm zurück: "Ich werde euch sicher keine Story geben, die ihr dann verkaufen könnt. Es gibt dazu nichts mehr zu sagen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.