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Peinlicher Tippfehler: Japanische Brauerei will Bier vernichten

·Freier Autor
·Lesedauer: 2 Min.

Wegen eines peinlichen Tippfehlers auf der Dose wollte eine japanische Brauerei literweise Bier vernichten. Doch aufopferungsvolle Fans boten ihre Hilfe an.

Bierdosen, Sapporo
Die Orginaldosen der japanischen Sapporo Brauerei, hier ohne Tippfehler. (Bild: REUTERS/Yuriko Nakao)

Dieser Fehler fällt unter die Kategorie: “Du hattest EINE Aufgabe”. Die japanische Brauerei Sapporo wollte in ihrer neuesten Kreation “Kaitakushi” die Aufschrift nicht nur auf japanisch, sondern auch auf englisch gestalten. So stand auf den roten Dosen, die Sapporo an die Supermarktkette “FamilyMart” auslieferte unter dem Schriftzug der Brauerei rechts in einem kleinen Wimpel “Beer” und links “Lagar”. Dort hätte eigentlich “Lager” stehen sollen, doch die zuständigen Mitarbeiter bemerkten den Fehler erst zu spät.

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Die Dosen waren bereits produziert und deren Auslieferung war für den vergangenen Dienstag geplant, wie die South China Morning Post berichtete. Sapporo reagierte schnell und rief das Bier zurück.

Der Tippfehler beim Dosen-Design fiel den Verantwortlichen erst zu spät auf. (Quelle: Sapporo Brewery)
Der Tippfehler beim Dosen-Design fiel den Verantwortlichen erst zu spät auf. (Quelle: Sapporo Brewery)

Junko Fukuchi, ein Vertreter der Brauerei sagte gegenüber der Post: “Es gibt keine juristischen Probleme mit dem Designfehler aber es ist sicherlich sehr peinlich.” Deshalb habe man entschlossen, den Launch der neuen Biersorte abzusagen. Doch als die Fans der Brauerei davon Wind bekamen, seien plötzlich zahlreiche Anfragen bei der Firma eingegangen. “Viele Menschen haben uns geschrieben und gesagt, dass es ihnen egal ist,” so Fukuchi.

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Zahlreiche dieser Unterstützer hätten sich auch bereitwillig zur Verfügung gestellt, das falsch gelabelte Bier zu trinken. Nach dieser Rückmeldung machte die Sapporo Brauerei eine Kehrtwende. “Wir haben die Meinung unserer Kunden ernst genommen und uns entschieden, das Bier doch nicht zu canceln,” sagte Fukuchi in dem Interview. Das nach den seit 1897 bestehenden Traditionen gebraute “Kaitakushi-Lagar” wird nun ab dem 2. Februar in den Märkten für etwa 1,90 Euro pro Dose erhältlich sein. Und wer weiß, vielleicht entwickelt sich der Fehldruck ja in ein paar Jahren zu einem echten Sammlerobjekt?

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