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PayPal: Strafgebühr kommt

Sandra Alter
·Freiberufliche Journalistin
·Lesedauer: 3 Min.

Der Online-Bezahldienst PayPal führt noch in diesem Jahr eine Strafgebühr ein. Wer sie zahlen muss und wie sie sich verhindern lässt.

Ab Dezember gelten bei PayPal neue Nutzungsbedingungen und mit ihnen wird eine neue Gebührenordnung sowie eine Strafgebühr eingeführt. (Bild: Getty Images)
Ab Dezember gelten bei PayPal neue Nutzungsbedingungen und mit ihnen wird eine neue Gebührenordnung sowie eine Strafgebühr eingeführt. (Bild: Getty Images)

Praktisch, schnell und sicher – die Online-Bezahlmethode PayPal ist beim Shoppen im Internet für viele die erste Wahl. Nicht zuletzt auch, weil der Bezahldienst kostenlos ist. Doch das soll sich jetzt ändern.

Ab Dezember gelten bei PayPal neue Nutzungsbedingungen und mit ihnen wird eine neue Gebührenordnung sowie eine Strafgebühr eingeführt, wie das britische Portal “Money Saving Expert” berichtet.

12 britische Pfund sollen dann für alle fällig werden, die ihr Konto nur selten nutzen. Außerhalb Großbritanniens soll die Gebühr demnach 12 Euro betragen.

Wer zahlen muss

Zahlen soll jeder, der Guthaben auf seinem Konto hat und zwölf aufeinander folgende Monate nicht aktiv war. Konten auf denen kein Guthaben ist, sollen nicht belastet werden. Auf Konten mit Guthaben von weniger als zwölf britischen Pfund oder Euro soll das verbleibende Guthaben für die Gebühr verwendet werden.

Ab wann die Regelung gilt

Ab 16. Dezember 2020 gelten die neuen Nutzungsbedingungen und damit auch die Strafgebühr. Unvorbereitet kann die neue Gebühr aber keinen treffen. Ein Konzernsprecher sagte der britischen Zeitung “Evening Standard”, dass betroffene Nutzer 60 Tage, 30 Tage und eine Woche vor Abbuchung der Gebühr gewarnt werden.

Lesen Sie auch: Gilt das Widerrufsrecht bei einem Kauf aus dem Ausland?

Die österreichische Zeitung “der Standard” berichtet unterdessen, dass Österreich und Deutschland von der Regelung ausgenommen seien. Ob die Gebühren in Zukunft auch hierzulande eingeführt werden, ist bisher nicht bekannt. Die Beantwortung einer entsprechenden Nachfrage bei Paypal durch “Yahoo Finanzen” steht bislang noch aus.

Wie sich die Gebühr umgehen lassen

Fest steht: Nutzer, die kein Guthaben auf ihrem PayPal-Konto haben, sind von den Gebühren ausgeschlossen und müssen nichts tun. Alle anderen müssen einmal innerhalb von zwölf Monaten aktiv werden. Dazu ist es nicht nötig, Transaktionen zu tätigen. Es reicht, sich lediglich einmal im Konto einzuloggen, um das Konto wieder aktiv zu schalten.

Update vom 21.10.2020: Mittlerweile hat Paypal gegenüber “Yahoo Finanzen” bestätigt, dass die Inaktivitätsgebühr PayPal-Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht betrifft. In anderen europäischen Märkten gelte bezüglich der Inaktivitätsgebühr demnach Folgendes:

Die Inaktivitätsgebühr betrifft ausschließlich PayPal-Kunden, die mindestens 12 aufeinander folgende Monate inaktiv waren. Inaktiv bedeutet, dass der Kunde sich in dieser Zeit weder in sein PayPal-Konto eingeloggt hat, noch Geld über PayPal gesendet oder empfangen hat. Zudem betrifft die Inaktivitätsgebühr nur Konten mit einem Guthaben.

Die Gebühr wird bei einem inaktiven Konto einmal jährlich erhoben und beträgt maximal 12 Euro bzw. wird maximal bis zu der Höhe erhoben, die der Kunde Geld auf seinem PayPal-Konto hat. Wenn ein Kunde z.B. ein Guthaben von 5 Euro auf seinem PayPal-Konto hat, werden auch nur 5 Euro Gebühr erhoben.

PayPal sendet einem Kunden mit inaktivem PayPal-Konto drei Nachrichten per E-Mail bevor die Gebühr erhoben wird. Wenn ein Kunde sich daraufhin in sein PayPal-Konto einloggt oder Geld sendet, ist sein Konto wieder aktiv und es fällt keine Gebühr an.

Video: Verbraucherzentrale warnt vor Paypal und Co.: