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Passives Einkommen mit Immobilie oder Dividendenaktien? 3 bedenkenswerte Faktoren!

·Lesedauer: 3 Min.
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Sollte man sich als Investor ein passives Einkommen mit einer Immobilie oder mit Dividendenaktien aufbauen? Das ist zugegebenermaßen eine interessante Frage, bei der viele Antwortmöglichkeiten grundsätzlich denkbar wären. Es hängt natürlich auch von deinem Interesse, deiner Kompetenz und womöglich auch deiner Vorliebe ab.

Aber auch von allgemeinen Faktoren. Lass uns heute daher einen Blick darauf riskieren, was dafür entscheidend sein könnte, ob eine Immobilie oder Dividendenaktien für ein passives Einkommen die bessere Wahl sein könnten. Es gibt, wie so häufig, für beides einige Argumente.

Immobilie vs. Dividendenaktien für passives Einkommen: Aufwand

Ein erster Blickwinkel, den man als Foolisher Investor bei dieser Frage berücksichtigen sollte, ist für mich der Aufwand. Sowohl eine Immobilie als auch Dividendenaktien für passives Einkommen benötigen Pflege. Das ist eine erste, sehr wesentliche Quintessenz. Ganz so passiv ist diese Einkunftsbasis nämlich nicht.

Das Vermieten einer Immobilie erfordert aktive Verwaltung. Angefangen vom Suchen und Auswählen der Interessenten bis hin zu Reparaturen und dem Erstellen von Nebenkostenabrechnungen. Ganz so wenig aufwendig klingt das für mich zugegebenermaßen nicht. Wobei auch Dividendenaktien nicht das Wundermittel ohne Aufwand sind.

Ausschüttende Aktien benötigen beispielsweise Zeit, bis man ein Portfolio aufgebaut hat. Zudem muss man dieses in der Folge pflegen und schauen, wie sich Aktien und Dividende entwickeln. Ein passives Einkommen ist auf beiden Wegen mit ein wenig Aufwand verknüpft. Was einem eher liegt? Geschmackssache. Oder womöglich von anderen Komponenten abhängig.

Dein Einsatz, den du investieren kannst

Ob du ein passives Einkommen mit einer Immobilie oder mit Dividendenaktien aufbauen möchtest, dürfte letztlich auch von deinem Einsatz abhängig sein. Ausschüttende Aktien beziehungsweise ein Portfolio mit solchen Ausschüttern ist natürlich schneller errichtet. Allerdings ist eine Immobilie ein Vermögensgegenstand, der womöglich nicht für alle direkt erschwinglich ist. Wobei jedoch ein höherer Einsatz mit einem Kredit gehebelt werden kann, was womöglich auch ein Vorteil ist.

Der höhere Einsatz zum Aufbau des passiven Einkommens bei einer Immobilie muss kein Nachteil gegenüber Dividendenaktien sein. Wenn man gerade dazu gezwungen ist, mit einem hohen Einsatz zu investieren, kann das dein Potenzial bei den Einkünften deutlich erhöhen. Zudem besitzt die Immobilie nach dem Kauf kein Preisschild mehr, was es dir ebenfalls ermöglichen könnte, einfacher einen Buy-and-Hold-Ansatz durchzuziehen.

Immobilie vs. Dividendenaktien für passives Einkommen: Streuung

Zu guter Letzt sollte man sich außerdem zwischen der Immobilie und Dividendenaktien für passives Einkommen mit Blick auf die Streuung entscheiden. Wir haben gerade bereits den Einsatz thematisiert. Ausschüttende Aktien können schneller und einfacher ein breiteres Portfolio und damit eine diversifizierte Basis bilden. Bei Betongold ist das hingegen schwieriger.

Gerade für das Einkommen kann das ein Problem sein. Wenn man als Investor von einer Immobilie abhängig ist, diese jedoch leer steht, so gibt es keine Einkünfte. Ein äußerst breites Portfolio dürften sich die wenigen Investoren mit Immobilien hingegen leisten können. Auch das Risiko zu reduzieren dürfte daher ein Faktor sein, der bei der Auswahl entscheidend sein sollte. Und vielleicht besser nicht zu kurz kommen darf.

Der Artikel Passives Einkommen mit Immobilie oder Dividendenaktien? 3 bedenkenswerte Faktoren! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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