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Passives Einkommen von 250 Euro: Das brauchst du, um es jetzt aufzubauen!

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.

Ein passives Einkommen von 250 Euro aufzubauen klingt ziemlich attraktiv? Kann es auch sein! Egal, ob es einfach eine Nebeneinkommensquelle sein soll oder Teil der Schließung der Rentenlücke sein wird: Es gibt viele Gründe, weshalb du ein passives Einkommen von 250 Euro haben möchtest. Das ist letztlich ja auch dir überlassen.

Viel wichtiger könnte hier und heute sein, was du für ein solches brauchst. Genau das ist deine Frage? Perfekt! Dann lass uns heute ein wenig herumrechnen beziehungsweise schauen, welche Einsätze dafür notwendig sind. Sowie, worauf du möglicherweise sonst noch achten solltest.

Passives Einkommen von 250 Euro: Dein Einsatz!

Um eines vorwegzunehmen: Was du für ein passives Einkommen von 250 Euro brauchst, das lässt sich natürlich nicht in Stein meißeln. Allerdings können wir herumrechnen, was theoretisch notwendig ist unter bestimmten Voraussetzungen. Einen Fixpunkt können wir ziemlich schnell ermitteln: 250 Euro passives Einkommen entsprechen schließlich einem jährlichen Gesamteinkommen von 3.000 Euro. Soweit zu den Basics.

Wer als Investor eine eher konservative Dividendenrendite von 3 % anstrebt, der wird für dieses passive Einkommen einen Einsatz von 100.000 Euro benötigen. Wer es hingegen mit einer Dividendenrendite von 4 % versucht, der braucht einen Mitteleinsatz in Höhe von 75.000 Euro. Und wer auf eher ambitionierte 5 % Dividendenrendite setzt, der wird 60.000 Euro Einsatz brauchen. Wie gesagt: grobe Orientierungsgrößen.

Allerdings ist nicht bloß die Dividende eine Möglichkeit, ein solches passives Einkommen von 250 Euro zu ermöglichen. Auch mit allgemeinen Aktien oder ETFs und Sparplänen (beziehungsweise Entsparplänen) können wir als Investoren ein passives Einkommen generieren. Wer dabei beispielsweise die 4,5-%-Regel befolgen möchte, der benötigt einen Einsatz von 66.667 Euro, Pi mal Daumen. Wie wir sehen können, sind das grundsätzlich Beträge, die man sich über ein Jahrzehnt oder vielleicht auch zwei zusammensparen kann. Insbesondere, wenn man investiert und den Zinseszinseffekt einen Teil des Vermögensaufbaus übernehmen lässt.

Suche das Mittel deiner Wahl!

Foolishe Investoren wissen, dass das Ausrechnen dieser Werte nur die halbe Miete ist. Wie gesagt: als Orientierungshilfen. Eine andere Sache ist jedoch, mit welchen Mitteln man ein passives Einkommen von 250 Euro generieren möchte.

Wer auf Dividendenaktien setzen möchte, der sollte so beispielsweise auf starke, zuverlässige Ausschütter setzen. Möglicherweise auch auf unterbewertete, um eine attraktive Gesamtrendite generieren zu können. Das passive Einkommen von 250 Euro beziehungsweise bloß die Dividende sollte nicht prägend für eine Investition sein. Es gilt, unternehmensorientiert zu agieren und zu schauen, dass Ziel und Mittel in Einklang stehen.

Wer hingegen mit Aktien oder ETFs für passives Einkommen investieren möchte, der sollte ebenfalls bedächtig agieren. Starke Wachstumsaktien sind möglicherweise nicht geeignet, um dieses Ziel zu erreichen. Nein, vielleicht eher konservativere Renditebringer. Auch bei Passivfonds sollte man vielleicht eher auf marktbreite oder konservative Varianten setzen. Risiken und Unwägbarkeiten gilt es beim passiven Einkommen ebenfalls zu meiden.

Passives Einkommen von 250 Euro: Los geht’s!

Wie wir daher letztlich sehen können, ist ein passives Einkommen von 250 Euro absolut möglich. Rein rechnerisch, aber auch in Anbetracht verschiedener Wege. Jetzt liegt es an dir, deine Variante zu finden. Und loszulegen. Zu guter Letzt braucht es schließlich deinen Tatendrang, um den Wunsch auch Wirklichkeit werden zu lassen.

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