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Passives Einkommen, und? 2 Wörter, die einfach nicht fehlen dürfen!

Reichtum und Geldregen
Reichtum und Geldregen

Ein passives Einkommen ist gut. Aber es ist nicht alles. Wenn es nach mir geht, fehlen sogar zwei Wörter bei diesem Themenfeld. Es ist ein gutes Ziel, wenn es um die Altersvorsorge oder auch die finanzielle Freiheit geht. Wobei es vor allem eines ist: abstrakt und zeitlich nicht weiter definiert.

Das bedeutet, dass Investoren theoretisch ein maximales passives Einkommen temporär erzielen können. Nur um dann im Nachgang ins Leere zu blicken. Zwar ist das sehr extrem ausgedrückt. Aber es wäre trotzdem etwas, das diesem Anspruch genügen würde.

Deshalb ist mir ein Zusatz eigentlich wichtig. Für viele Investoren mag er inhärent sein. Aber es macht stets Sinn, sich diese zwei Wörter als Zusatz ins Gewissen zu rufen.

Passives Einkommen: Für ewig!

Ein passives Einkommen ist nur so gut wie die Qualität und die Stabilität, die es ausstrahlt. Das ist ein Credo, das ich unterschreiben würde. Insofern glaube ich, dass wir die Wörter für ewig hinzufügen sollten. Oder auch fürs Leben, wenn man es anders formulieren möchte.

Genau das führt zu einem anderen Fokus. Anstatt eine maximale Dividendenrendite in den Vordergrund zu rücken investieren Einkommensinvestoren mit einer anderen Maxime: Bei welcher Dividendenaktie wir nicht schnell möglichst viel zurück erhalten, sondern über Jahre und Jahrzehnte das meiste erlösen können. Wobei das keinen qualitativen Verlust bedeuten muss.

Auch wenn der Fokus eines passiven Einkommens für ewig einen temporären Verzicht bedeuten kann: Mit vielen Jahren und vor allem mit einem guten Dividendenwachstum können wir bedeutend mehr erreichen. Sowohl im Hinblick auf die Gesamtrendite, aber eben auch, was die absoluten Ausschüttungen angeht. Es ist entscheidend, diesen Weg eher als Prozess denn als eine kurzfristige Lösung zu definieren.

Anderer, besserer Fokus

Ein passives Einkommen für immer und ewig ist daher ein Marathon, kein Sprint. Genau das ist der entscheidende Unterschied. Wir investieren nicht, um in einem Jahr unsere Kosten decken zu können. Nein, sondern damit wir über Jahre und Jahrzehnte idealerweise Einkünfte erzielen, die unsere finanzielle Freiheit definieren. Oder aber das Schließen einer Rentenlücke.

Das kann ebenfalls bedeuten, dass wir nicht die Dividendenrendite in den Vordergrund rücken sollten, sondern Faktoren wie das Geschäftsmodell. Oder auch das Ausschüttungsverhältnis, das weitere Wachstumspotenzial und andere Faktoren. Wer in diese Richtung denkt, wird in der Regel erfolgreicher sein.

Der Artikel Passives Einkommen, und? 2 Wörter, die einfach nicht fehlen dürfen! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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