Suchen Sie eine neue Position?

Parkhäuser sind oft zu eng, zu dunkel und zu teuer

München (dapd). Jedes vierte Parkhaus ist bei einem Test des ADAC durchgefallen. Häufig sind sie zu eng, zu dunkel und zu teuer, wie der Automobilclub am Montag in München erläuterte. Von 40 Großgaragen in zehn Städten konnte keines die Note "sehr gut" erreichen. Nur elf bekamen die Note "gut", 19 "ausreichend". Acht Parkhäusern gaben die Tester nur "mangelhaft", zwei sogar "sehr mangelhaft".

Eines der Hauptprobleme ist die Breite der Parkplätze. Laut ADAC reicht die in den Garagenverordnungen der Länder vorgeschriebene Breite von 2,30 Metern in vielen Fällen nicht mehr aus. Der Autoclub fordert deshalb eine Mindestbreite von 2,50 Metern.

Am besten schnitt die Großgarage Luisenplatz/Sanssouci in Potsdam ab. Als Vorzüge nennt der ADAC die Übersichtlichkeit und Helligkeit sowie die gute Beschilderung und die schräg angeordneten, breiten Parkplätze.

Verlierer war das Parkhaus N6 (neues Parkhaus) in Mannheim. Hier fanden die Tester eine ganze Reihe von Mängeln: Die Einfahrt ist zu eng, Rampen und Fahrbahn sind zu schmal. Außerdem behinderten zu viele Pfeiler das Einparken, die Beleuchtung sei schlecht, und es gibt keine Parkplätze für Eltern mit Kindern und nur einen Stellplatz für Behinderte. Das K.-o.-Kriterium seien die extrem schmalen Parkplätze mit teilweise nur 2,17 Metern Breite gewesen.

Für die Autofahrer in Mannheim gibt es laut ADAC jedoch einen Lichtblick: Das benachbarte Parkhaus N6 (altes Parkhaus) wird derzeit saniert und soll Mitte Dezember wiedereröffnet werden.

dapd