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Paris droht im Streit um Fischerei bei britischer Kanalinsel

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS (dpa-AFX) - Im Streit um Fischereilizenzen für Gewässer der britischen Kanalinsel Jersey droht die französische Regierung mit Vergeltungsmaßnahmen. Sie habe der EU-Kommission bereits mitgeteilt, dass der Brexit-Vertrag in diesem Punkt nicht eingehalten werde, sagte die für Meerespolitik verantwortliche Ministerin Annick Girardin am Dienstag im Unterhaus des französischen Parlaments.

Es seien für Jersey 41 Fischereilizenzen vergeben worden, so die Ressortchefin. Diese seien jedoch mit nicht hinnehmbaren Bedingungen verbunden, beispielsweise für den Zugang zu den Gewässern. "Wir haben die Mittel", fügte Girardin mit Blick auf eine mögliche Vergeltung hinzu. Sie erwähnte in diesem Zusammenhang die Stromversorgung Jerseys über ein Unterseekabel.

Bei Frankreichs Fischern herrscht schon seit längerem Wut über den Zugang zu britischen Gewässern nach dem Brexit. Der Protest richtet sich vor allem gegen die langsame Erteilung von Fischfang-Lizenzen in London.

Nach dem Ausscheiden der Briten aus der EU war es zu einem Streit über Gesamtfangmengen und deren Aufteilung gekommen. Zeitweise drohten die Verhandlungen über einen Brexit-Handelspakt an der Fischfrage zu scheitern. Die EU-Staaten hatten sich im Dezember auf vorübergehende Fischfangquoten bis Ende Juli geeinigt.