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Papst ruft in Mongolei zu Harmonie zwischen Religionen auf

Andrew Medichini/AP

Ulan Bator (dpa) - Zum Abschluss seines Besuchs in der Mongolei hat Papst Franziskus die Katholiken des Landes sowie asiatische Pilger ermutigt, in ihrem Glauben voranzugehen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche bezeichnete sie bei einer Heiligen Messe in der «Steppe-Arena» von Ulan Bator als «gute Christen und rechtschaffene Bürger».

Sie sollten sich der «Nähe und Unterstützung der ganzen Kirche» sicher sein. Das «Volk Gottes in der Mongolei» sei ihm sehr lieb, so der 86-Jährige. Zur Abschlussmesse seines Mongolei-Besuchs kamen laut Behördenangaben mehr als 2000 Menschen.

Der Papst rief zur Harmonie zwischen den Glaubensrichtungen auf. Gerade Religionen hätten die Aufgabe, das friedliche Miteinander in einer von Streit und Zwietracht zerrissenen Welt zu fördern, sagte er.

Würden Verantwortungsträger auf Begegnung und Dialog setzen, «so wäre dies ein entscheidender Beitrag zur Beendigung der Konflikte, die Leid über alle Völker bringen». Harmonie zwischen den Religionen könne die Menschheit bereichern und ihr helfen, Ungerechtigkeit, Konflikte, Umweltzerstörung und Verfolgung zu überwinden.

Heilige Messe mit rund 2000 Menschen

An der Begegnung im Hun-Theater in der Nähe der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator nahmen zwölf Vertreter anderer Glaubensrichtungen teil. Neben den religiösen Führern des Buddhismus und Schamanismus kamen ebenso Vertreter des Islam, Judentums, christlicher Konfessionen sowie der Pfarrer der russisch-orthodoxen Kirche in Ulan Bator. Sie alle betonten, wie wichtig ein harmonisches Miteinander sei.

Am Nachmittag sollte Papst Franziskus in der Steppe-Arena die Heilige Messe feiern. Rund 2000 Menschen wurden erwartet. Die katholische Gemeinde in der Mongolei zählt knapp 1500 Mitglieder. Ausländische Pilger werden etwa aus China erwartet.

Der Pontifex hält sich seit Freitag für den ersten Besuch eines Papstes in dem zweitgrößten Binnenstaat der Erde auf. Franziskus will während seines Mongolei-Besuchs neben dem interreligiösen Dialog vor allem die zahlenmäßig kleine katholische Gemeinde stärken.