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Papst Franziskus sieht sich am Ende seines Lebens in Rom

·Lesedauer: 2 Min.
Papst Franziskus am Fenster

Papst Franziskus sehnt sich nicht danach, seinen Lebensabend in seinem Heimatland Argentinien zu verbringen. Er gehe davon aus, dass er in Rom sterben werde, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche laut dem neuen Buch "Die Gesundheit der Päpste", aus dem die argentinische Tageszeitung "La Nación" am Samstag Auszüge veröffentlichte.

Er denke an den Tod, aber er fürchte ihn nicht, sagte der 84-Jährige in einem Interview mit dem argentinischen Journalisten und Arzt Nelson Castro, das für das Buch im Februar 2019 im Vatikan geführt wurde. Auf die Frage, wo er sich am Ende seines Lebens sehe, sagte er: "Ich werde Papst sein, im Amt oder emeritiert. Und in Rom. Ich werde nicht nach Argentinien zurückkehren."

Sein Heimatland fehle ihm nicht, sagte der frühere Erzbischof von Buenos Aires. "Nein, es fehlt mir nicht. Ich habe dort 76 Jahre gelebt. Was mich bekümmert, sind seine Probleme", sagte er mit Blick auf die Wirtschaftskrise in dem südamerikanischen Land.

Dem Verfasser des Buches zufolge war es das erste Mal, dass ein Papst derart offen über seine Gesundheit sprach. So räumte Franziskus ein, während der Diktatur in Argentinien (1976 bis 1983) eine Psychiaterin konsultiert zu haben. Damals habe er im Untergrund lebenden Menschen bei der Flucht geholfen, um ihr Leben zu retten.

Er habe Menschen, die unter einer Decke versteckt waren, mit dem Auto an drei Militär-Kontrollposten vorbeigeschmuggelt. "Die Anspannung in mir war enorm", sagte der Papst. Er habe ein halbes Jahr lang jede Woche die Psychiaterin aufgesucht, "die mir geholfen hat, mit meinen Ängsten umzugehen".

Der Vatikan hält sich im Allgemeinen mit Angaben über die Gesundheit des Papstes zurück. Franziskus gilt trotz seines hohen Alters als relativ gesund. In den vergangenen Monaten hatte er mehrere Termine wegen Ischias-Beschwerden abgesagt. Als jungem Mann wurde ihm nach einer Rippenfellentzündung ein Teil seiner Lunge entfernt

ck/