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Panzerhaubitze 2000: Deutschland erwägt Lieferung an die Ukraine

(Bloomberg) -- Bundeskanzler Olaf Scholz erwägt die Lieferung von sieben Schnellfeuerartilleriesystemen an die Ukraine, um die Bemühungen des Landes zur Abwehr der russischen Armee zu verstärken.

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hat die Lieferung der PzH 2000 - ein selbstfahrendes gepanzertes Artilleriegeschütz - empfohlen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Scholz prüft den Antrag, hat aber noch keine endgültige Genehmigung erteilt, so die Personen, die aufgrund der Vertraulichkeit der Gespräche nicht namentlich genannt werden wollten.

Nachdem sie sich zunächst gegen die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine gesträubt hatte, genehmigte die Regierung letzte Woche die Lieferung von 50 Gepard-Flugabwehrkanonenpanzern und signalisierte, dass weitere Waffen nach Kiew gelangen würden. Scholz ist wegen seines Zögerns, wirkungsvolle Waffensysteme zur Abwehr der russischen Invasion zu liefern, stark unter Druck geraten.

Die Bundesregierung sei bereit, mehr zu tun und werde auch weiterhin Waffen in die Ukraine schicken, sagte der 63-jährige Sozialdemokrat am Wochenende und wies damit Kritik auch aus den Reihen der Regierungskoalition zurück.

Die Ampelkoalition berät auf einer zweitägigen Kabinettsklausur auf Schloß Meseberg nördlich von Berlin über den Krieg Russlands gegen die Ukraine und dessen Folgen für die deutsche Wirtschaft. Eine Entscheidung über weitere Waffenlieferungen an die Ukraine sei nicht zu erwarten, sagte eine der Personen.

Deutschlands militärische Fähigkeiten sind durch jahrelange unzureichende Finanzierung geschwächt und führende Militärs haben davor gewarnt, dass die Entsendung von Panzerhaubitzen die Verteidigungsfähigkeit des Landes weiter reduzieren könnte. Die Bundeswehr verfügt über 119 PzH 2000, von denen jedoch nur 40 einsatzbereit sind, berichtete die Zeitung Die Welt, die zuvor über die Pläne der Regierung berichtet hatte.

Die Niederlande schicken bereits PzH 2000. Deutschland hat angeboten, Munition und Ausbildung für das System zu liefern, das bis zu 10 Schuss pro Minute über Distanzen von über 50 km Kampfentfernung feuern kann. Laut Hersteller Krauss-Maffei Wegmann ist die PzH damit das “leistungsfähigste Rohrartilleriesystem weltweit.”

Die Waffe der PzH 2000 wurde von der Rheinmetall AG entwickelt, die auch die entsprechende Munition anbietet.

Überschrift des Artikels im Original:

Germany Considers Shipping Rapid-Fire Howitzers to Ukraine

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©2022 Bloomberg L.P.

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