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Pandemie: Mehr Jüngere als Ältere auf Intensivstationen

·Lesedauer: 2 Min.
Patient an der Universitätsklinikum Köln im Oktober 2020.
Patient an der Universitätsklinikum Köln im Oktober 2020.

Die unzureichenden Impfquoten unter jüngeren Erwachsenen in der Corona-Pandemie spiegeln sich nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) auch auf Deutschlands Intensivstationen wider. Unter den dort betreuten Menschen seien von Mitte August bis Anfang September mehr 18- bis 59-Jährige gewesen als Menschen über 60, hieß es in dem am Donnerstagabend veröffentlichten RKI-Wochenbericht. Das könne als Effekt der Impfkampagne und der bislang noch unzureichend hohen Quoten bei den 18- bis 59-Jährigen interpretiert werden.

Auf den Intensivstationen wuchs der Anteil an Covid-Patienten insgesamt wieder. Mit knapp 1400 Kranken entspreche der Anstieg 22 Prozent im Vergleich zur Vorwoche, hieß es in dem Bericht. Höchstwerte hatte es hier um die Weihnachtszeit mit rund 5760 Intensivpatienten gegeben.

Die meisten Covid-Patienten, die allgemein in ein Krankenhaus kommen, sind nach RKI-Angaben zwischen 35 und 59 Jahre alt. Das Risiko, an der Infektion zu sterben, liegt bei alten Menschen aber weiterhin am höchsten.

Zwischen den Altersgruppen in Deutschland sind die Quoten der vollständig Geimpften weiterhin sehr unterschiedlich verteilt. Mit Daten vom 8. September lagen sie bei Menschen über 60 Jahren - rund 24 Millionen Bundesbürgern - bei rund 83 Prozent. Die rund 45 Millionen Menschen starke Gruppe zwischen 18 und 59 Jahren ist zu fast 67 Prozent immunisiert. Bei den 12- bis 17-Jährigen - rund 4,5 Millionen Kinder und Teenager - liegt sie bei rund 24 Prozent.

Die Unterschiede haben auch damit zu tun, dass sich ältere Menschen zuerst impfen lassen konnten und es eine Empfehlung für alle Kinder und Jugendlichen ab 12 erst seit Mitte August gibt. Inzwischen ist aber genug Impfstoff für alle Altersgruppen vorrätig. Nur für Kinder bis 12 Jahre ist noch kein Impfstoff zugelassen.

Die Impfquote über alle Altersgruppen hinweg stieg laut RKI-Bericht nur geringfügig auf nun 62 Prozent an. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 61 Prozent. Regional gibt es dabei weiter große Unterschiede. Die Spanne reicht laut Bericht nun für vollständig Geimpfte von 52,7 Prozent in Sachsen bis zu 71,7 Prozent in Bremen.

dpa

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