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Corona-Pandemie: Krankenhäuser schlagen Alarm: Im Dezember sind Betten voll

·Lesedauer: 1 Min.

Berlins Krankenhäuser bereiten sich intensiv auf steigende Zahlen von schwerkranken Covid-19-Patienten vor. Die Kliniken haben Stresstests durchgeführt und verschiedene Szenarien entwickelt, wie sie mit dem erwarteten Andrang zusätzlicher Corona-Opfer umgehen können. Darüber haben Krankenhausvertreter am Mittwoch mit Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) beraten.

„Die Infektionszahlen explodieren, im Nachgang sehen wir die Entwicklung in den Krankenhäusern“, sagte Marc Schreiner, Chef der Berliner Krankenhausgesellschaft, der die Betreiber vertritt. Bei der Belegung der Intensivbetten sei man jetzt schon allmählich an den Höchstständen aus der ersten Corona-Welle aus dem Frühjahr dran. Vor allem das verfügbare Pflegepersonal sei der Engpass.

In wenigen Wochen könnten die Kliniken vor allem auf den Intensivstationen in eine „schwierige Phase“ kommen, warnte Schreiner: „Anfang Dezember könnte es kritisch werden in den Häusern, was die Personalsituation betrifft.“ Ob dann die bereits eingerichtete Not-Klinik auf dem Messegelände helfen könne, sei offen. Schließlich brauche man auch dafür Personal, was aber eben in den Häusern knapp sei. Appelle an Freiwillige mit Pflegeerfahrung oder ehemalige Mitarbeiter hülfen wenig, weil eben besonders qualifizierte Fachkräfte für die Intensivpflege gebraucht würden, sagte Schreiner.

Interaktive Übersicht: Unser Klinik-Monitor zeigt, in welchen Kliniken COVID-19-Patienten behandelt werden - und die aktuelle Auslastung der Intensivstationen: W...

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