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Pandemie: Corona-Hilfen: Bislang 4500 Betrugsfälle

·Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat seit März mehr als 4500 Fälle mit einem Bezug zur Corona-Pandemie verzeichnet. Bei einem Drittel davon handelt es sich um den Verdacht des Subventionsbetrugs. Weitere rund 1700 Verdachtsfälle sind derzeit noch beim Landeskriminalamt in Bearbeitung. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Richterbundes bei den Staatsanwaltschaften der Bundesländer hervor.

Die Berliner Verfahren wegen möglichen Betrugs bei Corona-Soforthilfen betreffen demnach eine geschätzte Fördersumme von mehr als zehn Millionen Euro, die zu Unrecht ausgezahlt worden sein könnten. Berlin verzeichnet damit bundesweit die zweitmeisten Verfahren mit Corona-Bezug. Spitzenreiter ist mit 7500 Verfahren im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie Nordrhein-Westfalen. Den dritten Rang belegt Bayern. Hier sind bislang mehr als 2200 Verfahren wegen Straftaten im Zusammenhang mit der Pandemie aufgelaufen.

Corona-Betrug in Berlin: Auch Erpressungsversuchen durch angedrohte Infektionen

Die Fälle reichen von unrechtmäßig beantragten Corona-Soforthilfen, die allerdings nur einen geringen Anteil ausmachen, über Verkäufe von gefälschten oder nicht vorhandenen Schutzmasken, Medikamenten und Impfstoffen bis zum Ausspähen von Kreditkartendaten auf Fake-Seiten, Erpressungsversuchen durch angedrohte Corona-Infektionen sowie Trickbetrügereien gegenüber älteren Menschen.

Der Richterbund befürchtet eine Überlastung der Justiz, da die Zahl der Fälle weiter zunimmt. „Die s...

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