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Palästinensische Arbeiter werden aus Israel in den Gazastreifen abgeschoben

Hunderte palästinensische Arbeiter, die seit Ausbruch des Krieges in Israel festsitzen, sind in den Gazastreifen zurückgeschickt worden. Rund 18.500 Grenzgänger hatten eine Arbeitserlaubnis im Nachbarland.

Doch nun will Israel jeden Kontakt dorthin unterbinden. Bereits 700 Palästinenser wurden am Freitag über den Grenzübergang Kerem Shalom im äußersten Süden, in der Nähe von Ägypten, in den Gazastreifen zurückgeschickt, während die Luftalarmsirenen heulten.

Am Donnerstagabend hatte das Sicherheitskabinett Israels beschlossen, festsitzende Arbeiter in das abgeriegelte Gebiet zurückzuschicken. Es sollen auch keine Palästinenser von dort mehr zum Arbeiten nach Israel kommen dürfen, hieß es in einer Mitteilung.

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Seit den brutalen Hamas-Angriffen auf Israel am 7. Oktober fliegt die israelische Luftwaffe fast ununterbrochen Luftangriffe auf den Gazastreifen.

Von den vier Wochen in Israel berichten die palästinensischen Arbeiter, dass sie misshandelt und gezwungen wurden, Israelis zu dienen. Viele wurden in das besetzte Westjordanland geschickt, während mindestens 4.000 von den israelischen Behörden festgenommen und verhört wurden. Einige trugen noch Plastikaufkleber mit Nummern um ihre Beine.