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Pacquiao will philippinischer Präsident werden

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Der philippinische Boxer Manny Pacquiao kandidiert als Nachfolger von Staatschef Rodrigo Duterte für das Präsidentenamt in seinem Land. Er nahm die Nominierung der Regierungspartei an diesem Sonntag an.

In den sozialen Netzwerken sagte der 42-Jährige, die Philippinen bräuchten Fortschritte und müssten den Kampf gegen Armut gewinnen. Die Regierung müsse sich mit Integrität, Mitgefühl und Transparenz in den Dienst der Menschen stellen.

In den Philippinen ist Pacquiao ein Volksheld. Anfang Dezember war der ehemalige Box-Weltmeister in acht verschiedenen Gewichtsklassen zum neuen Vorsitzenden der Partei von Präsident Duterte ernannt worden. Dieser darf laut Verfassung für die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr nicht erneut kandidieren. Er wird vielen Menschen vor allem durch sein hartes Vorgehen gegen Drogenkriminalität im Gedächtnis bleiben.

Dabei wurden laut philippinischer Polizei mindestens 7000 Menschen getötet.

Der Internationale Strafgerichtshof ermittelt wegen mutmaßlicher Morde in dem Zusammenhang. Beobachter betonen, dass Duterte alles tun werde, um sich nach der Wahl im kommenden Jahr politischen Einfluss und Immunität zu bewahren, um so mögliche Strafverfahren zu umgehen.

Auf den Philippinen - einem Land mit mehr als 106 Millionen Einwohnern - gibt es enorme soziale Unterschiede.

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