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Pacific Drilling startet Stimmeinholung für zuvor vereinbarten Reorganisationsplan

·Lesedauer: 9 Min.

Die Pacific Drilling S.A. (OTC: PACDQ) gab heute bekannt, dass sie mit der Aufforderung zur Stimmabgabe zu ihrem geplanten zuvor vereinbarten Reorganisationsplan gemäß Chapter 11 beginnt. Am 10. November hat der United States Bankruptcy Court for the Southern District of Texas – Houston Division (das „Konkursgericht") unter anderem Folgendes angeordnet: (i) die vorbehaltliche Genehmigung der Offenlegungserklärung für den ersten überarbeiteten gemeinsamen Reorganisationsplan der Pacific Drilling S.A. und ihrer Schuldner-Tochtergesellschaften gemäß Chapter 11 des Insolvenzrechtsgesetzes der Vereinigten Staaten (die „Offenlegungserklärung") und (ii) Planung einer kombinierten Anhörung am 21. Dezember 2020 zur Beratung über (a) die endgültige Genehmigung der Offenlegungserklärung und (b) die Bestätigung des ersten überarbeiteten gemeinsamen Reorganisationsplans der Pacific Drilling S.A. und ihrer Schuldner-Tochtergesellschaften gemäß Chapter 11 des Insolvenzrechtsgesetzes der Vereinigten Staaten (der „Plan"). Die Frist für die Abstimmung endet am 14. Dezember 2020 um 17.00 Uhr (geltender Central Time).

Der Plan unterliegt der Genehmigung durch das Konkursgericht, weshalb die endgültigen Bedingungen der Umstrukturierungsmaßnahmen abweichen können. Sofern er genehmigt wird, sieht der Plan Folgendes vor:

  • Umwandlung von ca. 750 Millionen USD der ausstehenden 2023 fälligen mit 8,375 % verzinsten First-Lien-Anleihen des Unternehmens in 91,5 % des Eigenkapitals des umstrukturierten Unternehmens, vorbehaltlich einer Verwässerung;

  • Umwandlung von ca. 326 Millionen USD der ausstehenden 2024 fälligen mit 11,000 %/12.000 % verzinsten Second-Lien-PIK-Anleihen des Unternehmens in 8,5 % des Eigenkapitals des umstrukturierten Unternehmens, vorbehaltlich einer Verwässerung, und neue Optionsanleihen auf das Eigenkapital des umstrukturierten Unternehmens;

  • Zugang zu neuem Kapital in Form einer neuen vorrangig gesicherten Kreditfazilität mit verzögerter Ziehungsfrist mit einem Gesamtkapitalbetrag von bis zu 80 Millionen USD und

  • Streichung der gesamten Zinslast des Unternehmens für die Zeit vor dem Antrag, um es dem Unternehmen zu ermöglichen, einen positiven freien Cashflow zu erzielen, wenn sich der Markt für hoch spezifizierte Bohrschiffe verbessert.

Diese Beschreibung des Plans wird in ihrer Gesamtheit durch die Konditionen des Plans konkretisiert, die unter http://cases.primeclerk.com/PacificDrilling2020 zu finden sind. Das Konkursgericht hat für den 21. Dezember 2020 eine Anhörung anberaumt, um über die endgültige Genehmigung der Offenlegungserklärung zu beraten und zu entscheiden, ob der Plan gemäß 11 U.S.C. § 1129 genehmigt werden soll. Wenn der Plan genehmigt wird, geht das Unternehmen von einem Inkrafttreten des Plans am bzw. bis zum 31. Dezember 2020 aus.

Mit rund 120 Millionen USD an liquiden Mitteln (Stand 30. Oktober 2020) und sieben der fortschrittlichsten hochspezifizierten Bohrschiffe der Welt beabsichtigt Pacific Drilling, seine weltweiten Aktivitäten wie gewohnt fortzusetzen. Dies bedeutet, dass Dienstleistungen für bestehende und potenzielle Kunden erbracht werden und vorbehaltlich der gerichtlichen Genehmigung alle im Chapter-11-Verfahren eingegangenen Verpflichtungen vollständig bezahlt werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass es zum Jahresende Zugang zu neuem Kapital in Form einer nicht genutzten Ausstiegsfazilität in Höhe von 80 Mio. USD und einen Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von mehr als 100 Mio. USD haben wird.

Weitere Informationen zur Umstrukturierung und zum Chapter-11-Verfahren, einschließlich des Plans und der Offenlegungserklärung, finden Sie (i) auf unserer Website unter www.pacificdrilling.com/restructuring, (ii) auf einer Website, die von unserem Regulierungsbeauftragten Prime Clerk LLC unter http://cases.primeclerk.com/PacificDrilling2020 verwaltet wird, oder (iii) über unsere spezielle Info-Hotline zur Restrukturierung unter: +1 877 930 4314 (gebührenfrei) oder +1 347 897 4073 (internationale Anrufe).

Berater

Greenhill & Co. fungiert als Finanzberater, Latham & Watkins LLP und Jones Walker LLP als Rechtsberater, und AlixPartners fungiert als Restrukturierungsberater von Pacific Drilling im Zusammenhang mit der Restrukturierung. Houlihan Lokey fungiert als Finanzberater und Akin Gump Strauss Hauer & Feld LLP als Rechtsberater für eine Ad-hoc-Gruppe von Anteilinhabern.

Über Pacific Drilling

Mit unseren erstklassigen Bohrschiffen und einem überaus erfahrenen Team engagiert sich Pacific Drilling dafür, die Erwartungen seiner Kunden zu übertreffen, indem die sichersten, effizientesten und verlässlichsten Tiefseebohrdienstleistungen in der Branche geboten werden. Die aus sieben Bohrschiffen bestehende Flotte von Pacific Drilling ist eine der jüngsten und technisch fortschrittlichsten Flotten der Welt. Weitere Informationen über Pacific Drilling, einschließlich des Chapter-11-Verfahrens und des Reorganisationsplans, finden Sie auf unserer Website unter www.pacificdrilling.com/Restructuring.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Bestimmte in dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen und Informationen stellen „zukunftsgerichtete Aussagen" im Sinne der Safe-Harbor-Bestimmungen des Private Securities Litigation Reform Act von 1995 dar und sind normalerweise an Begriffen wie „damit rechnen", „der Ansicht sein", „könnte", „schätzen", „erwarten", „vorhersagen", „beabsichtigen", „unsere Fähigkeit", „können", „planen", „potenziell", „vorhersagen", „projizieren", „prognostiziert", „sollte", „dürfte", „würde" oder ähnlichen weiteren Begriffen zu erkennen, die in der Regel nicht historischer Natur sind. Die zukunftsgerichteten Aussagen beziehen sich nur auf das Datum der Mitteilung, und wir übernehmen keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen nach dem Datum, an dem sie gemacht werden, öffentlich zu aktualisieren oder zu überarbeiten, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen.

Unsere zukunftsgerichteten Aussagen drücken unsere aktuellen Erwartungen oder Prognosen zu möglichen zukünftigen Ergebnissen oder Ereignissen aus, einschließlich des potenziellen Ergebnisses des Chapter-11-Verfahrens; der zukünftigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf unser Geschäft, die zukünftige finanzielle und betriebliche Leistung und die Kassenbestände, unsere Liquiditätspositionen und zukünftigen Bemühungen zur Verbesserung unserer Liquiditätsposition, Ertragseffizienzniveaus, Marktausblicke, Trendprognosen, zukünftige Vertragsmöglichkeiten mit Kunden, vertragliche Tagespreise, unsere Geschäftsstrategien und -pläne oder Managementziele, die geschätzte Dauer von Kundenverträgen, Rückstände, erwartete Investitionen, prognostizierte Kosten, Erwartungen hinsichtlich des Ergebnisses des laufenden Insolvenzverfahrens unserer beiden Tochtergesellschaften auf Berufung gegen den Schiedsspruch gegen sie im Zusammenhang mit dem als Pacific Zonda bekannten Bohrschiff zugunsten von Samsung Heavy Industries Co. Ltd. („SHI") und die möglichen Auswirkungen der Entscheidung des Tribunals auf unsere künftige Geschäftstätigkeit, Finanzlage, Ertragslage und Liquidität.

Obwohl wir der Ansicht sind, dass die in unseren zukunftsgerichteten Aussagen wiedergegebenen Annahmen und Erwartungen angemessen und in gutem Glauben gemacht wurden, stellen diese Aussagen keine Garantien dar, und die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse können aufgrund einer Vielzahl von Faktoren wesentlich davon abweichen. Diese Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten und beruhen auf Beurteilungen und Annahmen, da diese Aussagen zum gegenwärtigen Zeitpunkt über zukünftige Ereignisse getroffen werden, die außerhalb unserer Kontrolle liegen. Tatsächliche Ereignisse und Ergebnisse weichen möglicherweise aufgrund einer Vielzahl möglicher Faktoren wesentlich von unseren erwarteten, vermuteten oder prognostizierten Aussagen ab, unter anderem wenn erwähnte Risiken oder Unsicherheiten eintreten oder sich unsere zugrunde liegenden Annahmen als falsch erweisen.

Wichtige Faktoren, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von unseren Erwartungen abweichen, sind u. a.: das mögliche Ergebnis unseres Verfahrens nach Chapter 11; Entwicklung der Risiken aufgrund des COVID-19-Ausbruchs und der daraus resultierenden erheblichen Störung der internationalen Wirtschaft sowie der internationalen Finanz- und Ölmärkte. Dies beinhaltet einen erheblichen Rückgang des Ölpreises im Jahr 2020, der sich bei anhaltender Belastung weiterhin erheblich nachteilig auf unsere Finanzlage, die Ertragslage und den Cashflow auswirken würde; Änderungen des tatsächlichen und prognostizierten weltweiten Angebots und der Nachfrage nach Öl und Gas sowie der damit verbundenen Auswirkungen auf die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen; der Offshore-Bohrmarkt, einschließlich Änderungen der Investitionen unserer Kunden; Verfügbarkeit und Angebot von Bohrgeräten und Nachfrage nach hochspezifizierten Bohrschiffen und anderen Bohrgeräten, die mit unserer Flotte konkurrieren; unsere Fähigkeit, günstige Bedingungen für neue Bohrverträge oder Verlängerungen bestehender Bohrverträge abzuschließen und auszuhandeln; unsere Fähigkeit, endgültige Verträge erfolgreich auszuhandeln und abzuschließen und andere übliche Bedingungen in Bezug auf Absichtserklärungen und Vergabeerklärungen zu erfüllen, die das Unternehmen für unsere Bohrschiffe erhält; tatsächliche Vertragsbeginndaten; mögliche Kündigung, Neuverhandlung, Beendigung oder Aussetzung von Bohrverträgen aufgrund mechanischer Schwierigkeiten, Leistung, Marktveränderungen oder aus anderen Gründen; Kosten im Zusammenhang mit dem Unterhalten ungenutzter Plattformen und Kosten für die Reaktivierung von ungenutzten Plattformen; Ausfallzeiten und andere Risiken im Zusammenhang mit dem Betrieb von Offshore-Bohrinseln, einschließlich außerplanmäßiger Reparaturen oder Wartungen, Umzüge, Unwetter oder Hurrikane oder Unfälle; unsere kleine Flotte und das Vertrauen auf eine begrenzte Anzahl von Kunden; das Ergebnis des Insolvenzverfahrens unserer Tochterunternehmen und etwaiger Maßnahmen, die SHI oder andere im Rahmen des Insolvenzverfahrens oder anderer Verfahren gegen das Unternehmen und unsere Tochterunternehmen ergreifen können; unsere Fähigkeit, als Unternehmen fortzufahren; unsere Fähigkeit, die Genehmigung des Insolvenzgerichts in Bezug auf Anträge oder andere Anträge zu erhalten, die im Rahmen des Chapter-11-Verfahrens an das Insolvenzgericht gerichtet wurden; unsere Fähigkeit, die Genehmigung des Insolvenzgerichts in Bezug auf Anträge oder andere Gesuche zu erhalten, die im Rahmen des Chapter-11-Verfahrens an das Insolvenzgericht gerichtet wurden; unsere Fähigkeit, den vereinbarten Plan zu bestätigen und zu umzusetzen; die Auswirkungen des Chapter-11-Verfahrens auf unsere Geschäftstätigkeit und Vereinbarungen, einschließlich unserer Beziehungen zu Mitarbeitern, Aufsichtsbehörden, Kunden, Lieferanten, Banken und anderen Finanzierungsquellen, Versicherungsunternehmen und anderen Dritten; die Zeitspanne, in der die Gesellschaft unter dem Schutz von Chapter 11 tätig sein wird, und die fortgesetzte Verfügbarkeit von Betriebskapital während der Anhängigkeit des Chapter-11-Verfahrens; Risiken im Zusammenhang mit Anträgen Dritter im Chapter-11-Verfahren, die unsere Fähigkeit beeinträchtigen können, den vereinbarten Plan zu bestätigen und zu vollenden; erhöhte Beratungskosten für die Durchführung des vereinbarten Plans; die möglichen nachteiligen Auswirkungen des Chapter-11-Verfahrens auf unsere Liquidität, die Ertragslage oder die Geschäftsaussichten; erhöhte Verwaltungs- und Rechtskosten im Zusammenhang mit dem Chapter-11-Verfahren und anderen Rechtsstreitigkeiten sowie den mit einem Insolvenzverfahren verbundenen Risiken; die möglichen Auswirkungen des Delistings unserer Stammaktien vom Handel an der New York Stock Exchange, einschließlich der Frage, wie lange unsere Stammaktien am Freiverkehrsmarkt gehandelt werden; die möglichen Auswirkungen der geplanten Aussetzung der Berichtspflichten des Unternehmens gegenüber der Securities and Exchange Commission („SEC"); und die anderen Risikofaktoren, die in unserem am 12. März 2020 bei der SEC eingereichten Jahresbericht 2019 auf Formblatt 10-K beschrieben sind. Der Bericht wurde durch unsere Quartalsberichte auf Formblatt 10-Q aktualisiert, die am 8. Mai, 7. August und 6. November 2020 bei der SEC eingereicht wurden und durch nachfolgende Einreichungen bei der SEC aktualisiert. Diese Dokumente sind auf unserer Website unter www.pacificdrilling.com oder über die ­Website der SEC unter www.sec.gov erhältlich.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Originalversion auf businesswire.com ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20201112005972/de/

Contacts

Ansprechpartner für Investoren:
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Pacific Drilling S.A.
+713 334 6662
Investor@pacificdrilling.com

Ansprechpartnerin für Medien:
Amy L. Roddy
Pacific Drilling S.A.
+713 334 6662
Media@pacificdrilling.com