Deutsche Märkte schließen in 7 Stunden 35 Minuten
  • DAX

    15.693,34
    -34,33 (-0,22%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.154,32
    -3,82 (-0,09%)
     
  • Dow Jones 30

    33.823,45
    -210,22 (-0,62%)
     
  • Gold

    1.789,50
    +14,70 (+0,83%)
     
  • EUR/USD

    1,1920
    +0,0010 (+0,08%)
     
  • BTC-EUR

    31.676,68
    -1.501,09 (-4,52%)
     
  • CMC Crypto 200

    938,78
    -31,10 (-3,21%)
     
  • Öl (Brent)

    70,77
    -0,27 (-0,38%)
     
  • MDAX

    34.293,33
    +70,64 (+0,21%)
     
  • TecDAX

    3.513,83
    +5,87 (+0,17%)
     
  • SDAX

    16.225,22
    +54,87 (+0,34%)
     
  • Nikkei 225

    28.964,08
    -54,25 (-0,19%)
     
  • FTSE 100

    7.135,08
    -18,35 (-0,26%)
     
  • CAC 40

    6.665,38
    -0,88 (-0,01%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.161,35
    +121,67 (+0,87%)
     

Original-Research: Francotyp-Postalia Holding AG (von GSC Research GmbH)

·Lesedauer: 3 Min.
Original-Research: Francotyp-Postalia Holding AG - von GSC Research GmbH Einstufung von GSC Research GmbH zu Francotyp-Postalia Holding AG Unternehmen: Francotyp-Postalia Holding AG ISIN: DE000FPH9000 Anlass der Studie: Zahlen erstes Quartal 2021 Empfehlung: Kaufen seit: 07.06.2021 Kursziel: 3,90 Euro Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten Letzte Ratingänderung: 02.12.2019, vormals Halten Analyst: Jens Nielsen Wieder Wachstum bei Software & BPA / IoT im ersten Quartal 2021 Die Francotyp-Postalia Holding AG (FP) hat das erste Quartal des aktuellen Geschäftsjahres 2021 trotz der anhaltenden Corona-Eindämmungsmaßnahmen ertragsseitig über unseren Erwartungen abgeschlossen. Dabei resultierten aus den eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen bereits positive Effekte in Höhe von 2,3 Mio. Euro. Allerdings werden im weiteren Jahresverlauf auch noch deutliche Aufwendungen im Rahmen der weiteren Umsetzung des Transformationsprogramms FUTURE@FP anfallen. Ab 2022/2023 soll dies jedoch zu jährlichen Kosteneinsparungen von rund 10 Mio. Euro führen. Als besonders erfreulich werten wir, dass der Free Cashflow im Auftaktquartal trotz des geringeren Umsatz- und Ergebnisausweises ausgehend von einem lediglich ausgeglichenen Vorjahresvergleichswert merklich gesteigert werden konnte. Hier wirkte sich zum einen das vor dem Hintergrund der Corona-Krise bereits im vergangenen Jahr implementierte strikte Kosten- und Liquiditätsmanagement positiv aus. Zum anderen untermauert dies unserer Ansicht nach auch die Robustheit und Cashflow-Stärke des FP-Geschäftsmodells mit einem derzeitigen Anteil wiederkehrender Erlöse von rund 66 Prozent, die vor allem im Kerngeschäft mit Frankiersystemen, Teleporto, Verbrauchsmaterialien und Serviceleistungen generiert werden. Auf der Basis dieser – allerdings ebenso wie die Mail Services in einem schrumpfenden Gesamtmarkt angesiedelten – Cashcow soll das Unternehmen im Rahmen von FUTURE@FP durch den forcierten Ausbau der digitalen Produkte im potenzialstarken Geschäftsbereich Software & BPA / IoT langfristig zu einem nachhaltig profitablen Technologiekonzern transformiert werden. In diesem Zusammenhang sind insbesondere im Geschäftsbereich Frankieren & Office-Lösungen weitere Anpassungen der Kostenstrukturen vorgesehen. Dazu zählt auch eine Reduktion des Personalbestands, während jedoch zugleich auch neue Mitarbeiter in den Wachstumsfeldern benötigt werden. Nachdem Software & BPA / IoT überwiegend getragen von FP Sign jetzt erstmals seit einem Jahr wieder eine positive Geschäftsentwicklung erzielen konnte, sieht der Vorstand für die digitalen Produkte auch zukünftig noch erhebliches Potenzial. Hier wird weiterhin der Ansatz verfolgt, kundenzentrierte Lösungen für ausgewählte Zielmärkte zu entwickeln, die dann perspektivisch mit nur geringen Anpassungen auch auf weitere Anwendungsfelder übertragen werden können. Einen wichtigen Meilenstein konnte die Gesellschaft hier im Zielmarkt der Steuerberater mit der Anfang Mai vermeldeten Kooperation mit der DATEV im Bereich der digitalen Signaturlösung FP Sign erreichen. Zum 31. März 2021 lag die Konzern-Eigenkapitalquote zwar lediglich bei knapp 9 Prozent. Allerdings verfügte FP über eine um verwaltete Portoguthaben bereinigte Barliquidität von über 20 Mio. Euro sowie eine Nettoverschuldung inklusive Leasing von lediglich knapp 20 Mio. Euro, um weiter durch das von FUTURE@FP und die Pandemie geprägte aktuelle Übergangsjahr zu steuern. Dabei bietet der bestehende Konsortialkredit über 150 Mio. Euro mit Erhöhungsoption von 50 Mio. Euro auch Spielraum zur Finanzierung der als Teil der Wachstumsstrategie im Geschäftsbereich Software & BPA / IoT potenziell geplanten Akquisitionen. Bei Ansatz unseres leicht auf 3,90 Euro erhöhten Kursziels bietet die FP-Aktie derzeit ein Upside-Potenzial von gut 34 Prozent. Daher bestätigen wir unser „Kaufen“-Votum. Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: http://www.more-ir.de/d/22565.pdf Kontakt für Rückfragen GSC Research GmbH Tiergartenstr. 17 D-40237 Duesseldorf Tel.: +49 (0) 211 / 179374 - 24 Fax: +49 (0) 211 / 179374 - 44 Buero Muenster: Postfach 48 01 10 D-48078 Muenster Tel.: +49 (0) 2501 / 44091 - 21 Fax: +49 (0) 2501 / 44091 - 22 Email: info@gsc-research.de Internet: www.gsc-research.de -------------------übermittelt durch die EQS Group AG.------------------- Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.