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Opel verliert Verkaufschef Alfred Rieck

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Rüsselsheim (dapd). Mitten in der Krise hat Opel seinen Verkaufschef verloren: Vorstandsmitglied Alfred Rieck legte auf eigenen Wunsch nach nicht einmal einem Jahr seine Ämter bei Opel nieder, wie der Autohersteller am Freitag mitteilte. "Wir respektieren Alfred Riecks Entscheidung und wünschen ihm für seine berufliche Zukunft alles Gute", sagte Opel-Aufsichtsratschef Steve Girsky. Kommissarischer Nachfolger wird der Chef der Opel-Schwestermarke Vauxhall, Duncan Aldred. Er übernimmt die Aufgabe zusätzlich.

Rieck war im März 2012 von Volkswagen (Other OTC: VLKAY - Nachrichten) zu Opel gewechselt. Er war zuletzt stellvertretender China-Chef von Volkswagen und für den erfolgreichen Aufbau der Marke Skoda auf dem chinesischen Markt verantwortlich. Zuvor war er unter anderem Leiter von Skoda Deutschland und Verkaufsleiter für Luxusautos von VW in Wolfsburg.

Bei Opel war er bisher eher glücklos: Der Opel-Absatz in Deutschland fiel 2012 um 16 Prozent. Der nächste Ex-VW-Manager für Opel steht unterdessen schon bereit: Karl-Thomas Neumann wird wohl schon zum 1. März auf den Chefsessel des verlustreichen Herstellers wechseln. Neumann leitete zuletzt das Chinageschäft bei VW.

dapd