Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    11.556,48
    -41,59 (-0,36%)
     
  • Euro Stoxx 50

    2.958,21
    -1,82 (-0,06%)
     
  • Dow Jones 30

    26.501,60
    -157,51 (-0,59%)
     
  • Gold

    1.878,80
    +10,80 (+0,58%)
     
  • EUR/USD

    1,1641
    -0,0037 (-0,31%)
     
  • BTC-EUR

    11.859,18
    +109,03 (+0,93%)
     
  • CMC Crypto 200

    265,42
    +1,78 (+0,68%)
     
  • Öl (Brent)

    35,72
    -0,45 (-1,24%)
     
  • MDAX

    25.721,00
    -80,82 (-0,31%)
     
  • TecDAX

    2.813,38
    -21,72 (-0,77%)
     
  • SDAX

    11.620,75
    +81,13 (+0,70%)
     
  • Nikkei 225

    22.977,13
    -354,81 (-1,52%)
     
  • FTSE 100

    5.577,27
    -4,48 (-0,08%)
     
  • CAC 40

    4.594,24
    +24,57 (+0,54%)
     
  • Nasdaq Compositive

    10.911,59
    -274,00 (-2,45%)
     

Opel-Chef Lohscheller: Klimavorgaben sind wichtiger als der Absatz

·Lesedauer: 1 Min.
Lohscheller im Sommer 2019
Lohscheller im Sommer 2019

Der Autobauer Opel hat den Klimaschutz bei der Erholung von der Corona-Krise zur Priorität erklärt. "Wir wollen wachsen, und wir werden wachsen", sagte Opel-Chef Michael Lohscheller dem "Handelsblatt" vom Montag, "aber niemals zulasten von CO2 und Profitabilität". Die Einhaltung der Klimavorgaben sei mittlerweile "wichtiger als alles andere, auch wichtiger als der Absatz".

Der Chef des Rüsselsheimer Autobauers sieht in CO2 eine neue Leitwährung für seine Branche. Wer die entsprechenden EU-Vorgaben verfehle und mit Strafzahlungen ausgleichen müsse, setze sich zu Recht dem Vorwurf aus, sich den Klimaschutz zu erkaufen. "Das wäre ein Drama."

Lohscheller will indes auch die geplanten Personalkürzungen in Deutschland mit Nachdruck angehen. "Es hilft ja niemandem, das Unvermeidbare auf die lange Bank zu schieben", sagte er. Opel hatte im Januar, noch vor der Corona-Krise, ein "Freiwilligenprogramm" zum Abbau von bis zu 2100 Stellen in den deutschen Werken angekündigt. 

Zuletzt stand beim Konzern in Frage, ob dieses Zukunftsprogramm in der Krise ausreicht. Betriebsbedingte Entlassungen wurden in diesem Zusammenhang zwar eigentlich bis 2025 ausgeschlossen. "Aber wenn wir sehen sollten, dass wir keine ausreichenden Fortschritte machen, dann müssen wir noch einmal diskutieren und die Lage neu bewerten", sagte Lohscheller. "Insofern können wir betriebsbedingte Kündigungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht kategorisch ausschließen."

dwo/muk