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Opec ernennt kuwaitischen Ölkonzern-Manager zum neuen Generalsektretär

·Lesedauer: 1 Min.
Opec ernennt Haitham al-Ghais zum neuen Generalsektretär (AFP/Yasser Al-Zayyat)

Die in der Opec zusammengeschlossenen Ölförderländer haben den kuwaitischen Ölkonzern-Manager Haitham al-Ghais zu ihrem neuen Generalsekretär gewählt. "Die Konferenz hat per Akklamation entschieden, Herrn Haitham al-Ghais aus Kuwait zum Generalsekretär der Organisation zu ernennen", erklärte die Opec in einer Stellungnahme am Montag. Al-Ghais soll die Führung der Organisation erdölexportierender Länder demnach ab dem 1. August für einen Zeitraum von drei Jahren übernehmen.

Al-Ghais ist bereits seit den frühen 90er Jahren im kuwaitischen Ölsektor tätig. Für die Kuwait Petroleum Company (KPC) arbeitete er unter anderem in Peking und in London. Von 2017 bis Juni 2021 vertrat Al-Ghais außerdem Kuwait bei der Opec und ist zur Zeit als stellvertretender Direktor der KPC tätig.

Al-Ghais wird den aktuellen Opec-Generalsekretär, Mohammed Barkindo, aus Nigeria ersetzen. Dieser übernahm die Führung der Organisation im Jahr 2016 und blieb für zwei Amtszeiten an der Spitze der Opec. Unter seiner Führung kürzte die Organisation im Jahr 2020, als die Corona-Pandemie die globalen Ölmärkte traf, die Ölproduktion drastisch. Im vergangenen Jahr begannen die Ölförderländer dann, ihre Produktion wieder zu normalisieren.

Die Organisation hat ihren Sitz in Wien, 13 Länder gehören der Opec an. Neben Kuwait gehören auch Saudi-Arabien und Russland zu den Mitgliedstaaten. Ziel des Zusammenschlusses ist die Festlegung von Förderquoten und somit die Beeinflussung des Ölpreises auf den internationalen Märkten.

fho/bk

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