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Onlinehändler Zalando mit deutlichem Umsatzwachstum im dritten Quartal

·Lesedauer: 1 Min.
Zalando mit deutlichem Umsatzzuwachs im dritten Quartal (AFP/DANIEL ROLAND)

Der Onlineversandhändler Zalando hat im dritten Quartal einen starken Umsatzzuwachs verzeichnet. Der Umsatz erreichte 2,3 Milliarden Euro, ein Plus von 23,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie Zalando am Mittwoch mitteilte. Der bereinigte Gewinn vor Steuern fiel mit 9,8 Millionen Euro hingegen deutlich geringer aus als im Vorjahresquartal, als dieser pandemiebedingt bei 118 Millionen Euro lag.

Grund für das starke Wachstum beim Umsatz waren nach Konzernangaben insbesondere mehr Neukundinnen und -kunden sowie eine höhere Anzahl von Bestellungen bei Bestandskunden. Insgesamt habe sich die Profitabilität des Onlinehändlers im dritten Quartal jedoch wieder normalisiert, erklärte Zalando weiter.

Nachdem im Vorjahr überdurchschnittlich hohe Wachstumsquoten erzielt worden seien, sei der Gewinnrückgang um 91,7 Prozent auf "die Lockerung der meisten Lockdown-Maßnahmen" und die Wiedereröffnung des stationären Einzelhandels zurückzuführen. Die Gewinnmarge liegt laut Konzernangaben nun wieder auf dem gleichen Niveau wie im dritten Quartal 2019, vor Beginn der Pandemie.

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete Zalando ein Zuwachs von gut 30 Prozent bei den aktiven Kunden. Deren Anzahl stieg auf insgesamt 46,3 Millionen. In den vergangenen zwölf Monaten erreichte außerdem die durchschnittliche Anzahl der Bestellungen je aktivem Kunden mit 5,1 einen neuen Höchststand.

"Unser Wachstum setzt sich auch im ersten vollständigen Quartal ohne pandemiebedingte Lockdown-Maßnahmen fort", erklärte Zalando-Finanzvorstand David Schröder. Trotz Unsicherheiten im Bereich der Lieferketten sei er zuversichtlich, die zuvor angehobene Prognose für das Geschäftsjahr 2021 erreichen zu können.

Demnach erwartet Zalando für das Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum in Höhe von 26 bis 31 Prozent. Der bereinigte Gewinn vor Steuern und Abgaben wird demnach in der oberen Hälfte der Spanne zwischen 400 und 475 Millionen Euro liegen.

fho/jm

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