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Omikron-Variante: Biontech hätte eine aktualisierte Version seines Corona-Impfstoffs "in 100 Tagen" fertig

·Lesedauer: 2 Min.
Eine medizinische Fachkraft zieht eine Impfdosis des Vakzins von Biontech auf die Spritze auf.
Eine medizinische Fachkraft zieht eine Impfdosis des Vakzins von Biontech auf die Spritze auf.

Der Impfstoffhersteller Pfizer/Biontech erklärte, dass er innerhalb von hundert Tagen eine aktualisierte Version seines Corona-Impfstoffs herzustellen und auf den Markt bringen könne, falls die neue Omikron-Variante resistent gegen den aktuellen Impfstoff wäre.

Wissenschaftler aus Südafrika entdeckten die neue Variante zuerst und informierten die Weltöffentlichkeit. Inzwischen wurde Omikron in mehreren anderen Ländern nachgewiesen, darunter Israel, Großbritannien und Belgien. Eine Reihe von Staaten in Europa, Asien und Nordamerika haben deshalb bereits Reisebeschränkungen eingeführt. Es ist noch nicht klar, ob die bestehenden Covid-19-Impfstoffe gegen diese Variante schützen.

Das Gefährliche an der neuen Version des Coronavirus: Die Variante selbst weist mehrere Mutationen auf, die es ihr erleichtern könnten, sich den Antikörpern zu entziehen, die sich nach einer Impfung gegen Covid-19 im Körper gebildet haben. Die Mutationen könnten auch dazu führen, dass sich die Variante leicht ausbreitet – sogar unter geimpften Personen.

Die Weltgesundheitsorganisation hat Omikron als "besorgniserregende Variante" eingestuft, eine Auszeichnung für die bedrohlichsten Varianten des Coronavirus. Delta, die Variante, die in Deutschland bis zuletzt am häufigsten grassierte, war die letzte, die diese Bezeichnung erhielt.

"Biontech hat bereits vor Monaten Maßnahmen ergriffen, um den mRNA-Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anzupassen und erste Chargen innerhalb von hundert Tagen auszuliefern, falls es sich um eine Ausbruchsvariante handelt", schrieb das Unternehmen in einer Mitteilung. Man rechnet damit, innerhalb von zwei Wochen zu wissen, ob die Variante gegen den aktuellen Impfstoff resistent ist, sagte ein Unternehmenssprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. "Wir erwarten weitere Daten aus den Labortests in spätestens zwei Wochen. Diese werden mehr Informationen darüber liefern, ob es sich um eine Variante handeln könnte, die eine Anpassung unseres Impfstoffs erforderlich machen könnte", sagte der Sprecher.

Moderna und Johnson & Johnson bereiten sich ebenfalls darauf vor, auf die mögliche Bedrohung durch Omikron zu reagieren. "Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir bei der Bekämpfung der Pandemie unbedingt proaktiv handeln müssen, da sich das Virus weiterentwickelt. Seit einigen Tagen arbeiten wir so schnell wie möglich an der Umsetzung unserer Strategie zur Bekämpfung dieser Variante", sagte Stéphane Bancel, Geschäftsführer von Moderna.

Dieser Artikel wurde übersetzt von Christiane Rebhan, das Original findet ihr hier.

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