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Nach Omikron: Neue Corona-Variante in Frankreich aufgetaucht

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Eine Forscherin in Labor zieht eine Spritze mit Corona-Impfstoff auf. (Symbolbild)
Eine Forscherin in Labor zieht eine Spritze mit Corona-Impfstoff auf. (Symbolbild)

In Frankreich ist möglicherweise eine neue Corona-Variante nachgewiesen worden. Die Variante trägt die vorläufige Bezeichnung B.1.640.2 und wurde erstmals von Experten des französischen Forschungsinstituts IHU Mediterranee Infection in Marseille entdeckt.

Dabei soll eine Person auf der Reise von Kamerun nach Südfrankreich die neue Variante mitgebracht haben und inzwischen mindestens zwölf Personen angesteckt haben. Ihre Tests zeigen demnach eine "atypische Mutationen-Kombination".

Wie gefährlich ist die neue Coronavirus-Mutation?

Bislang beziehen sich die Experten und Expertinnen der französischen Regierung lediglich auf eine Vorab-Studie (Preprint-Studie). Den ersten Erkenntnissen zufolge sollen in der neuen Variante 46 Mutationen identifiziert worden sein. Zum Vergleich: Die im November entdeckte Omikron-Variante weist nur 37 Mutationen auf.

In den Mutationen sind dabei auch die bereits bekannten Mutationen N501Y und E484K aufgetaucht. N501Y ist unter anderem auch Teil der Alpha-Variante. Charakteristisch für diesen Teil ist, dass er sich stärker an Zellen bindet und sich so besser ausbreiten kann. Die neue Mutation könnte demnach in höherem Maße ansteckend sein als andere Varianten, etwa die Delta- oder Omikron-Varianten. Zu einer verlässlicheren Einschätzung dazu fehlen Forschern zufolge aktuell aber noch weitere Forschungsdaten.

JEL

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