Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.603,88
    -308,45 (-1,94%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.229,56
    -70,05 (-1,63%)
     
  • Dow Jones 30

    34.451,50
    -263,89 (-0,76%)
     
  • Gold

    1.831,10
    -11,50 (-0,62%)
     
  • EUR/USD

    1,1348
    +0,0031 (+0,27%)
     
  • BTC-EUR

    33.711,29
    -4.419,20 (-11,59%)
     
  • CMC Crypto 200

    899,13
    +656,45 (+270,50%)
     
  • Öl (Brent)

    85,03
    -0,52 (-0,61%)
     
  • MDAX

    33.642,36
    -698,01 (-2,03%)
     
  • TecDAX

    3.504,31
    -86,60 (-2,41%)
     
  • SDAX

    15.363,55
    -399,48 (-2,53%)
     
  • Nikkei 225

    27.522,26
    -250,67 (-0,90%)
     
  • FTSE 100

    7.494,13
    -90,88 (-1,20%)
     
  • CAC 40

    7.068,59
    -125,57 (-1,75%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.921,68
    -232,34 (-1,64%)
     

Omikron: Kliniken in England sagen Operationen aus Personalmangel ab

·Lesedauer: 1 Min.

MANCHESTER/LONDON (dpa-AFX) - Hohe Infektionszahlen in der Omikron-Welle der Corona-Pandemie führen in Großbritannien immer mehr zu Personalmangel und Versorgungsengpässen in Krankenhäusern und anderen Bereichen. Wie die Verwaltung des Großraums Manchester am Mittwoch ankündigte, sollen nicht dringende Operationen in den Krankenhäusern der Region vorerst aufgeschoben werden. Nicht betroffen seien Krebs-, Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Transplantationen, hieß es in der Mitteilung.

Hauptgrund für die Entscheidung sei vor allem das "hohe und steigende" Niveau des Personalmangels. Demnach sind etwa 15 Prozent der Mitarbeiter in den Krankenhäusern der Region derzeit an Covid-19 erkrankt oder in Quarantäne. Auch in anderen Teilen des Landes lösten Krankenhausträger in den vergangenen Tagen den Katastrophenfall aus.

Berichten zufolge wollte die Regierung in London noch am Mittwoch eine Änderung der Testregeln ankündigen. Demnach soll kein PCR-Test zur Bestätigung einer Infektion nach einem positiven Antigen-Test mehr notwendig sein, um eine verpflichtende Isolation auszulösen. Das soll die Isolationszeit verkürzen und die hohe Nachfrage nach PCR-Tests verringern.

Premierminister Boris Johnson musste inzwischen eingestehen, dass der Gesundheitsdienst NHS unter "erheblichem Druck" steht. Trotzdem lehnt er eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen ab. Er begründet das damit, dass die hohen Infektionszahlen bislang nicht zu einer ähnlich hohen Zahl an Krankenhauseinweisungen führen.

Am Dienstag wurden in Großbritannien mehr als 218 000 Neuinfektionen gemeldet. In diesem Wert sind einige Nachmeldungen der vergangenen Tage enthalten.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.