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Olympia-Aus der Nordischen Kombination: "Die Gefahr ist da"

Olympia-Aus der Nordischen Kombination: "Die Gefahr ist da"
Olympia-Aus der Nordischen Kombination: "Die Gefahr ist da"

Horst Hüttel, Sportlicher Leiter beim Deutschen Skiverband, sieht die olympische Zukunft der Nordischen Kombination in Gefahr. Selbst die Zukunft der Männerwettbewerbe sei über 2026 hinaus nicht gewährleistet, sagte der 53-Jährige im Interview mit Sport1. Das habe das Internationale Olympische Komitee (IOC) in seiner Pressemitteilung "auch klar dargelegt".

Am Freitag hatte die Exekutive des IOC beschlossen, trotz der Bestrebungen zur Geschlechtergleichheit die Kombination aus Skispringen und Skilanglauf für Frauen nicht zu den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo zuzulassen - auch wegen mangelnder Vielfalt des Teilnehmerfeldes. Damit bleibt die Disziplin die einzige Sportart bei den Winterspielen, in der keine Frauen an den Start gehen.

Diese Entscheidung widerspreche eindeutig den Bestrebungen des IOC nach Gleichberechtigung der Geschlechter, kritisierte Hüttel: "Es sind bei Olympia durchaus Sportarten am Start mit weniger als zehn Nationen, die aber schon zwei olympische Perioden hinter sich haben."

Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2020 in Lausanne waren bei der Nordischen Kombination der Frauen 13 Nationen vertreten gewesen. "Da misst man aus meiner Sicht mit zweierlei Maß. Daher ist die Begründung für mich nicht nachvollziehbar", sagte Hüttel.

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