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Degenfechterin kritisiert Olympia-Kommunikation

SID
·Lesedauer: 1 Min.
Degenfechterin kritisiert Olympia-Kommunikation
Degenfechterin kritisiert Olympia-Kommunikation

Degenfechterin Alexandra Ndolo hat die Kommunikationspolitik der Verbände im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Tokio kritisiert.

"Wir reden von einem langen Zeitraum. Es gab sicherlich Momente, in denen es schön gewesen wäre, wenn man Gewissheit gehabt und noch etwas offener mit den Athletinnen und Athleten diskutiert hätte", sagte die EM-Dritte von 2019 dem SID.

Auch Max Hartung, Präsident von Athleten Deutschland, hatte jüngst offensiv Kritik an der Kommunikation des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) geübt. Sie sei "total froh, dass wir uns zusammenschließen und unserer Stimme Gehör geben wollen", sagte die 34-jährige Ndolo. Allerdings sei es momentan in Bezug auf die Spiele und die Qualifikation so, dass sie hinnehmen müsse, "was über meinen Kopf hinweg entschieden wird".

Eine Austragung der Sommerspiele (23. Juli bis 8. August) würde Ndolo, die noch Punkte für die Qualifikation benötigt, trotz der Corona-Pandemie begrüßen. "Ich wäre froh, wenn die Spiele in dieser verrückten, schwierigen Zeit stattfinden und den Leuten ja auch Freude bereiten könnten", sagte sie: "Irgendwann sagen zu können, ich war bei diesen historischen Spielen in Tokio dabei, das ist sicherlich auch etwas Besonderes."