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Olaf Scholz sagt Impfstoff-Herstellern finanzielle Unterstützung zu

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BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat Pharma-Unternehmen, die Corona-Impfstoffe herstellen, bei Bedarf finanzielle Unterstützung zugesagt. "Ich spreche mit Unternehmen und frage: Gibt es eine Stelle, wo wir mit öffentlichen Mitteln privatwirtschaftliche Entscheidungen erleichtern können?", sagte Scholz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag). "Wenn eine Firma (...) Sorge hat, soll sie das klipp und klar sagen und wir lösen das Problem. Am Geld wird die schnellere Beschaffung von Impfstoff jedenfalls nicht scheitern."

Seine Kritik an der Impfstoff-Beschaffung der EU erhielt er indes aufrecht: "Alles, was wir heute wissen, kann man nur so zusammenfassen: Es hätte mehr Impfstoff bestellt werden können und müssen. Das ist unterblieben. Das sollte niemand beschönigen."

Wenige Tage vor dem nächsten Bund-Länder-Treffen zur Corona-Pandemie am Mittwoch sagte Scholz, dass es noch zu früh sei, um über Lockerungen zu sprechen. Man wolle aber gemeinsam über Öffnungsstrategien sprechen. "Sobald Lockerungen möglich sind, haben Schulen und Kitas für mich oberste Priorität." Insbesondere Grundschüler hätten es sehr schwer, da sie den persönlichen Kontakt zu Lehrerinnen und Lehrern besonders brauchen würden, so Scholz. "Da hilft auch kein technischer Fortschritt."