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Offizielle Namensänderung: Aus Kanye West wird Ye

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Kanye West war gestern. Dürfen wir vorstellen: Ye. (Bild: Neil Mockford / GC Images / Getty)
Kanye West war gestern. Dürfen wir vorstellen: Ye. (Bild: Neil Mockford / GC Images / Getty)

Der Spitzname wird nun offiziell: Ein Gericht hat Kanye Wests Antrag auf eine Namensänderung stattgegeben, ab sofort darf sich der US-Rapper offiziell Ye nennen. Der Name hat für ihn auch einen religiösen Hintergrund.

Der Name Kanye West steht für musikalischen Erfolg und seit Jahren für die eine oder andere Irritation. Nun möchte der US-Rapstar diesen Namen nicht mehr tragen, der 44-Jährige nennt sich nun offiziell nur noch Ye.

Die beiden letzten Buchstaben seines Vornamens wurden bereits seit langem als Spitzname genutzt. Am Montag bestätigte das zuständige Gericht in Los Angeles nach übereinstimmenden Medienberichten, einem entsprechenden Antrag des Rappers, Produzenten und Modeunternehmers stattgegeben zu haben. Bereits im August reichte Kanye Omari West - so sein bürgerlicher Name - diesen ein, aus "persönlichen Gründen".

2021: Trennung, neues Album, neuer Name

"Ich glaube, 'ye' ist das in der Bibel am meisten verwendete Wort, und in der Bibel bedeutet es 'du'", berichtete West einst in einem Radiointerview. Bereits im Jahr 2018 benannte er ein Album schlicht mit "Ye". Eine fast schon philosophische Begründung durfte beim extrovertierten und streng gläubigen Rapper nicht fehlen: "Von Kanye, was 'der Einzige' bedeutet, wurde aus mir einfach Ye, ein Spiegelbild unseres Guten, unseres Bösen, unsere Verwirrten, unseres alles."

Im August veröffentlichte der Rapper ein zweistündiges Album - "Donda" -, welches er nach seiner 2007 verstorbenen Mutter benannte. Anfang des Jahres war er vor allem aufgrund seines Privatlebens in den Schlagzeilen. Nach sieben Jahren Ehe mit Kim Kardashian reichte seine Noch-Ehefrau die Scheidung ein. Bereits im Januar berichteten US-Medien über die Trennung des US-Promi-Paares.

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