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Jetzt ist offiziell: Länder bereiten sich auf die vierte Corona-Impfung in Deutschland vor

·Lesedauer: 2 Min.
In München stehen Menschen am Impfzentrum an.
In München stehen Menschen am Impfzentrum an.

Die Gesundheitsminister der Länder und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bereiten ab jetzt die vierte Auffrischungsimpfung offiziell vor. Das geht aus einer Beschlussempfehlung der Gesundheitsministerkonferenz hervor, die Business Insider vorliegt.

Demnach soll noch an diesem Montag eine Empfehlung zur vierten Impfung ausgearbeitet werden, die beinhaltet, wann eine vierte Auffrischungsimpfung notwendig wird und wer diese erhalten soll.

Die vierte mpfung soll Corona-Ausbrüche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern verhindern

Hintergrund der Empfehlung für eine vierte Impfung: Zum einen liegen die Auffrischungsimpfungen besonders bei vulnerablen Menschen, Personal aus dem Gesundheitswesen oder anderen sensiblen Bereichen schon mehr als drei Monate zurück. Zum anderen werden bereits vermehrt Corona-Ausbrüche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern beobachtet, heißt es in der Beschlussempfehlung.

Dabei bezieht sich der Beschluss auf Studienergebnisse aus dem Vereinigten Königreich, die zeigen, dass eine Grundimmunisierung für Omikron nicht ausreicht. Die Wirkung der ersten Impfungen ließen mit der Zeit nach und würden deutlich weniger vor Omikron schützen als noch vor der Delta-Variante, heißt es in dem Papier. Rund 15 Wochen nach der zweiten Impfstoffdosis sei die Impfstoffwirksamkeit so stark reduziert, dass die Grundimmunisierung keinen ausreichenden Schutz mehr vor einer Omikron-Infektion biete, lautet es dazu weiter in der Beschlussempfehlung. Nach einer Auffrischungsimpfung hingegen konnte ein guter Schutz gegen eine Erkrankung festgestellt werden.

In Israel ist die vierte Impfung schon angelaufen – doch die Antikörper steigen nur für kurze Zeit wieder an

Vorbild für die vierte Impfung könnte Israel sein. Das Land begann zunächst mit Menschen, die eine Immunschwäche haben. Auch in Pflegeeinrichtungen für Senioren war der zweite Booster bereits erlaubt worden. Laut einer israelischen Studie erhöht die vierte Impfdosis mit dem Präparat von Biontech/Pfizer die Zahl der Antikörper gegen die neue Coronavariante Omikron binnen einer Woche um das Fünffache. Allerdings lässt sich von der Höhe des Zuwachses an Antikörpern nicht automatisch darauf schließen, inwieweit sich der tatsächliche Schutz vor Infektion oder Erkrankung verbessert.

Die Studienleiterin Professor Gili Regev sagte der israelischen Nachrichtenseite „ynet“ am vergangenen Mittwoch zu den vorläufigen Ergebnissen der Studie: Der Antikörper-Stand steige zwar an, sei jedoch nach kurzer Zeit wieder ähnlich wie nach der dritten Impfung.

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