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OECD: 130 Länder einigen sich auf Mindeststeuer für Großkonzerne

·Lesedauer: 1 Min.
Der Sitz der OECD in Paris

Durchbruch in den Verhandlungen über eine weltweite Mindeststeuer für Großkonzerne: Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vom Donnerstag einigten sich 130 Länder auf einen Steuersatz von "mindestens 15 Prozent". Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach bei einem Besuch in Washington von einem "kolossalen Fortschritt im Bereich der internationalen Besteuerung von Unternehmen".

Anfang Juni hatten sich bereits die sieben führenden Industrieländer (G7) auf das Ziel einer solchen Steuer für Konzerne wie Google oder Facebook verständigt.

Scholz sagte, mit der Einigung bei der OECD müssten Staaten nun "nicht immer mit einem Auge darauf schielen, dass es anderswo Steueroasen und Steuervermeider gibt". Auch US-Finanzministerin Janet Yellen begrüßte die Einigung und sprach von einem "historischen Tag für wirtschaftliche Diplomatie".

lob/fs/lan

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