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Obi, VW & Co: Diese deutschen Unternehmen und Fußballclubs spenden für die Flutopfer

·Lesedauer: 3 Min.
Flutkatastrophe im Ahrtal
Flutkatastrophe im Ahrtal

Mitten im Chaos und der dramatischen Lage in den Überschwemmungsgebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bieten die Spendenaktionen ein Hoffnungsschimmer. Neben Spenden von Bürgern, engagieren sich auch Unternehmen und Bundesligavereine für die Betroffenen der Flutkatastrophe. Hilfsorganisationen im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft" sind seit Beginn der Extremwetterlage im Einsatz, um Hilfe zu leisten. Die sogenannten Blaulichtorganisationen im Zusammenschluss deutscher Hilfsorganisationen, wie der Arbeiter-Samariter-Bund, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst, sind für derartige Einsätze vorbereitet.

Die Unternehmen der Schwarz Gruppe, zu der auch Lidl und Kaufland gehören, sagten eine Spende in Höhe von 10 Millionen Euro zur sofortigen Unterstützung in den Hochwassergebieten zu. Das teilte Kaufland auf Twitter mit.

Auch Lidl hatte dem Bündnis der Hilfsorganisationen für ihre Arbeit in den Überschwemmungsgebieten 500.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Mit der Geldspende sollen sowohl Einsatzmaterialien für die Helfer organisiert werden als auch Betroffene bei der Erstversorgung unterstützt werden“, teilt Lidl in einer Pressemeldung mit. Als weitere Sofortmaßnahme spendete das Unternehmen auch regional Lebensmittel für die Helfer und Menschen in Not.

Ab Mittwoch können Kunden bei Penny bis einschließlich Samstag online spenden. „Nach den katastrophalen Fluten stehen viele Menschen vor dem Nichts. Die Wassermassen haben ihnen quasi über Nacht alles genommen. Penny startet daher ab Mittwoch (21.7.) ein Spendenprojekt zugunsten der Flutopfer in NRW und Rheinland-Pfalz.“ Dazu sollen Kunden einen Spendenschein für die DRK-Hochwasser-Hilfe kaufen. Dieser hat einen nominellen Wert von fünf Euro, Penny erhöht aber die Spendenscheine auf 15 Euro.

Pumpen und Trocknungsgeräte können kostenlos im Obi-Baumarkt abgeholt werden

„Wenn ihr Schaufeln, Besen, Pumpen und Equipment benötigt, meldet euch bitte sofort bei eurem nächstgelegenen OBI Markt“, so der Aufruf von Obi, dem deutschen Marktführer der Baumarkt-Branche. Hilfsorganisationen sollen sich laut Obi in den betroffenen Regionen an die Marktleiter wenden, ihren Bedarf an Material nennen und kostenlos abholen. Deutschlandweit sollen Trocknungsgeräte, Pumpen oder andere akut nützliche, jedoch schwer verfügbare Geräte und Werkzeuge im nächsten Obi-Markt ausgegeben werden, teilte das Unternehmen mit.

Als Gegenwert für die Materialspende sollen die Helfer einen Obi-Warengutschein im Wert des Neugeräts erhalten, so das Unternehmen. Zusätzlich gewährt Obi, laut einer Mitteilung, Kunden in den betroffenen Regionen 20 Prozent auf das gesamte Sortiment. „Wir kümmern uns darum, dass die Geräte schnellstmöglich in die vom Hochwasser betroffenen Regionen kommen und dort über den lokalen OBI Markt kostenlos an diejenigen ausgegeben werden, die sie dringend benötigen“, so die Baumarkt-Kette weiter.

Die VW-Gruppe spendet, ihren Angaben zu Folge, eine Million Euro für die betroffenen Gebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

DFB und DFL wollen einen Hilfsfonds in Höhe von drei Millionen Euro starten, teilte der Verband mit. Darüber hinaus soll der DFB laut eigenen Angaben die UEFA kontaktiert haben, die ebenfalls Unterstützung zugesagt haben soll.

Auch Fußball-Rekordmeister Bayern München und der 1. FC Köln wollen laut Bayern-Präsident Oliver Kahn die Opfer der Hochwasser-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit einer Spende unterstützten. Der FC-Bayern-Präsident schrieb dazu auf Twitter: „Der FC Bayern will mit seinem Partner Telekom und seinem Testspielgegner 1. FC Köln den Menschen helfen, die unverschuldet in Not geraten sind. Diese Spende soll nur ein erster Schritt sein, wir planen weitere Unterstützungen.“

BASF und Pharma-Riese Boehringer Ingelheim spenden jeweils eine Millionen Euro

BASF hat angekündigt 1 Million Euro für die betroffenen Hochwasser-Regionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu spenden. Das Geld soll nach Unternehmensangaben eingesetzt werden, um die massiven Schäden durch die starken Regenfälle zu beseitigen. „Das Geld werde an das Deutsche Rote Kreuz übergeben, das bereits seit Tagen vor Ort im Einsatz sei“, teilte BASF mit.

Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim hat ihre Soforthilfe auf insgesamt eine Million Euro erhöht und man sei mit den Behörden im engen Austausch zu weiteren Hilfsleistungen, schrieb das Unternehmen in einer Pressemeldung.

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