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Nutzfahrzeugzulieferer Jost Werke trotzt Corona-Krise - Prognose bestätigt

·Lesedauer: 1 Min.

NEU-ISENBURG (dpa-AFX) - Der Nutzfahrzeugzulieferer Jost Werke <DE000JST4000> hat der Corona-Krise im dritten Quartal getrotzt und dabei von guten Geschäften in der Region Asien-Pazifik-Afrika und der Alö-Übernahme profitiert. Sowohl der Umsatz als auch das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie das im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> notierte Unternehmen am Donnerstag im hessischen Neu-Isenburg mitteilte. Während die Erlöse um 10,7 Prozent auf 196,9 Millionen Euro stiegen, legte das bereinigte Ebit um 7 Prozent auf 20,3 Millionen Euro zu. Unter dem Strich sackte der Überschuss allerdings auf 4,6 Millionen Euro ab. Das waren rund 59 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Seinen kürzlich abgegebenen Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte Jost Werke. Demnach rechnen die Hessen für das Gesamtjahr weiter mit einem Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich gegenüber 2019, als Jost Werke 736,7 Millionen Euro erwirtschaftete. Ohne die Übernahme von Alö, einem schwedischen Hersteller landwirtschaftlicher Frontlader, würde das Minus allerdings größer ausfallen. Das bereinigte Ebit dürfte den Angaben zufolge angesichts pandemiebedingter Werkschließungen im ersten Halbjahr stärker fallen als der Umsatz. Entsprechend soll die bereinigte Ebit-Marge gegenüber dem Vorjahr signifikant rückläufig sein. Sie soll sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 aber weiter verbessern.