Deutsche Märkte öffnen in 2 Stunden 43 Minuten
  • Nikkei 225

    28.569,98
    -234,87 (-0,82%)
     
  • Dow Jones 30

    35.677,02
    +73,92 (+0,21%)
     
  • BTC-EUR

    53.186,45
    +430,06 (+0,82%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.453,34
    -49,70 (-3,31%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.090,20
    -125,50 (-0,82%)
     
  • S&P 500

    4.544,90
    -4,88 (-0,11%)
     

Nutzfahrzeugmarkt durchwegs mit Zuwächsen

·Lesedauer: 3 Min.

EQS Group-News: auto-schweiz / Schlagwort(e): Sonstiges
11.10.2021 / 08:32

Neue Nutzfahrzeuge Januar bis September 2021

Bern, 11. Oktober 2021

Der Markt für neue Nutzfahrzeuge der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein liegt nach drei Quartalen im Plus. Nach den Daten von auto-schweiz, der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure, wurden bis Ende September 31'958 neue Sachen- und Personentransportfahrzeuge immatrikuliert. Vor einem Jahr standen die Zähler zum identischen Zeitpunkt bei 28'221, der Zuwachs beträgt 13,2 Prozent. Ähnlich wie bei den Personenwagen kann sich der Markt aufgrund des Mangels an Mikrochips bei den Fahrzeugherstellern nur langsam aus dem Pandemie-Tief befreien.

So sind in den ersten neuen Monaten des Jahres 22'295 neue leichte Nutzfahrzeuge auf die Strassen gekommen und damit 11,1 Prozent mehr als noch vor Jahresfrist. Zur Jahresmitte lag das Plus noch bei 21,1 Prozent, demnach verlangsamt sich das Wachstum im Vergleich zum pandemiebedingten Markteinbruch 2020. «Wir spüren die Chipkrise auch bei den Nutzfahrzeugen», konstatiert auto-schweiz-Mediensprecher Christoph Wolnik. «Im Gegensatz zu den Personenwagen verfügen diese aber kaum über Komfortausstattungen, auf die man verzichten könnte, um die Fertigstellung und Auslieferung der Fahrzeuge zu beschleunigen.» So bliebe in den meisten Fällen nichts anderes übrig, als längere Wartezeiten in Kauf zu nehmen, was für alle Beteiligten ärgerlich sei, so Wolnik weiter.

Bei den schweren Nutzfahrzeugen manifestiert sich der Trend des leichten Wachstums. Ähnlich wie nach dem ersten Halbjahr beträgt das Plus nach drei Quartalen 2,1 Prozent auf 2'776 Inverkehrsetzungen, das sind 57 mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2020. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren hatte das Marktniveau nach neun Monaten noch bei 3'397 Immatrikulationen gelegen. Von einer Markt-Normalisierung kann also noch lange keine Rede sein.

Auch bei den Personentransportfahrzeugen tritt das Wachstum auf der Stelle, wenn auch auf hohem Niveau. Mit 6'887 Neuzulassungen steht im Jahresverlauf bis Ende September ein Plus von 26,9 Prozent zu Buche. Dieses ist einmal mehr den Wohnmobilen zu verdanken, auf die mit 6'263 Immatrikulationen ein Gros des Segments und des Wachstums entfällt. Vor einem Jahr lagen sowohl deren Anzahl (4'902) als auch die Gesamtzahl der neuen Personentransportfahrzeuge (5'427) noch deutlich tiefer. Entgegen dem allgemeinen Trend sind Camper während der COVID-19-Pandemie stärker nachgefragt worden als vorher - schliesslich bieten sie komfortables und sicheres Reisen, auch bezogen auf die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus.

Zusammen mit den 180'073 Personenwagen sind in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein insgesamt 212'031 neue Motorfahrzeuge in Verkehr gesetzt worden. Im Vergleich zur Vorjahreszahl von 191'777 stellt dies ein Plus von 20'254 Neuimmatrikulationen oder 10,6 Prozent dar.

Die detaillierten Nutzfahrzeug-Zahlen nach Segmenten und Marken stehen unter www.auto.swiss zur Verfügung.

Medienmitteilung als PDF

Neuimmatrikulationen von Nutzfahrzeugen Januar - September 2021 (CH+FL)

Weitere Auskünfte:
Christoph Wolnik, Mediensprecher
T 079 882 99 13
christoph.wolnik@auto.swiss


Ende der Medienmitteilungen

show this
show this
Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.