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Nur Spaziergang möglich! So hart traf Corona einen MLB-Star

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.

Juli 2020: Nachdem die erste Corona-Welle die USA hart getroffen hatte und die meisten Menschen in häusliche Quarantäne gezwungen waren, scheint der Spuk vorbei. Die Zahlen steigen nicht weiter an und die Menschen hoffen, wieder zur Normalität zurückkehren zu können. Sie gehen wieder auf die Straßen, treffen Freunde und genießen ihren Sommer.

Doch dieses unbedachte Verhalten lässt die Fallzahlen erneut explodieren.

Während der Höchstwert von Neuinfektionen pro Tag in der ersten Welle noch bei rund 35.000 lag, infizieren sich Mitte Juli bis zu 75.000 Amerikaner täglich mit dem Virus. So auch Eduardo Rodríguez von den Boston Red Sox.

Für den Pitcher aus Venezuela sollte die Krankheit langfristige Folgen haben. Die Atemwegserkrankung führte bei Rodríguez zu einer Entzündung des Herzmuskels, welche ihm jegliche körperliche Betätigung für lange Zeit unmöglich machte.

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MLB-Star kann nach 2 Monaten nur spazieren gehen

Jetzt Ende September – mehr als zwei Monate nach der Diagnose – hat den Linkshänder die frohe Botschaft erreicht, dass er wieder spazieren gehen darf.

Klingt nicht nach viel, ist für den Profisportler aber ein großer Schritt zurück in ein normales Leben. Und vor allem zeigt der schwere Verlauf der Krankheit, wie gefährlich Corona ist.

Bei Rodriguez und den Red Sox sorgt die Nachricht aber zunächst einmal für Erleichterung, auch wenn klar ist, dass der Weg zurück aufs Feld noch ein langer ist.

Red Sox hoffen auf fitten Rodríguez

"Wir sind alle sehr froh darüber. Eddie war absolut begeistert", berichtete Ron Roenicke, der Manager der Red Sox, im Boston Globe: "Hoffentlich wird er eine normale Vorbereitung absolvieren können und nächste Saison wiederkommen und eine großartige Saison spielen."

Doch der Manager betont, dass sich der Pitcher nach der Herzerkrankung erst langsam wieder herantasten kann und es noch Wochen dauern dürfte, bis er wieder laufen darf. Für Roenicke überwiegen aber die positiven News: "Wir alle wissen, dass es ein langsamer Prozess sein wird, aber das Gute ist, dass er jetzt damit anfangen darf."

Bleibt zu hoffen, dass Rodríguez die Krankheit ohne Langzeitfolgen überstanden hat und sich innerhalb der nächsten Monate erfolgreich zurückarbeiten kann.