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Kritik nach Schwimm-Drama: Retter haben "nur geglotzt"

Bei der Schwimm-Weltmeisterschaft in Budapest ist US-Synchronschwimmerin Anita Alvarez bewusstlos auf den Beckengrund gesunken – ihre Trainerin konnte sie rechtzeitig retten. Sie übt nun scharfe Kritik an den örtlichen Rettern.

Anita Alvarez
Anita Alvarez musste aus dem Becken gerettet werden. (Bild: REUTERS/Lisa Leutner)

Die 30-jährige Alvarez war unmittelbar nach ihrer Darbietung in der freien Solo-Kür bewusstlos auf den Boden des Beckens gesunken. Gerettet wurde sie von ihrer Trainerin Andrea Fuentes und einer weiteren Person. Die Spanierin verurteilte das Vorgehen der Hilfskräfte aufs Schärfste und fand im Nachgang deutliche Worte:

"Als ich sie sinken sah, schaute ich zu den Rettern rüber, aber ich sah, dass sie nur geglotzt und nicht reagiert haben. Ich dachte: Springt ihr nun rein oder nicht?", erklärte Fuentes. Die Spanierin zögerte nicht und rettete Alvarez höchstpersönlich: "So bin ich, ich kann nicht nur starren".

"Man muss sie auf die Seite legen"

Die Rettung sei nicht einfach gewesen, betonte sie. Der Retter, der nach anfänglichem Zögern in das Becken gesprungen ist, habe "in Wirklichkeit nicht viel geholfen". Fuentes kritisierte dessen Vorhaben, die Schwimmerin auf den Rücken legen zu wollen.

"Man musste sie auf die Seite legen, damit sie kein Wasser schluckt und atmen kann. Er wollte sie auf den Rücken legen, und es kam zu einem kleinen absurden Kampf, in welche Position wir sie legen sollten."

Rund eine halbe Stunde nach dem Vorfall wurde bereits kommuniziert, dass es Alvarez wieder gut gehe. Auf Instagram schloss Fuentes zudem nicht aus, dass die 30-Jährige in Absprache mit den Ärzt*innen im Team-Finale in der Freien Kür an den Start gehen könnte.

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