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Nicht nur Delta-Variante hochansteckend: Robert-Koch-Institut stuft 13 weitere Mutationen als gefährlich ein

·Lesedauer: 2 Min.
Das Robert-Koch-Institut in Berlin überwacht den Pandemieverlauf in Deutschland
Das Robert-Koch-Institut in Berlin überwacht den Pandemieverlauf in Deutschland

Die Delta-Variante des Coronavirus ist seit Wochen in aller Munde. Die aus Indien stammende Mutation ist hochansteckend, verursacht in Deutschland bereits mehr als die Hälfte aller Infektionsfälle und reduziert - wenn auch vergleichsweise leicht - die Schutzwirkung der vorhandenen Impfstoffe.

Doch tatsächlich ist die Delta-Variante nicht die einzige Mutation, die das Robert-Koch-Institut als potenziell gefährlich ansieht. Laut eines aktuellen RKI-Berichts stehen aktuell 13 weitere Virus-Varianten unter Beobachtung der Behörden ("Variants of Interest",VOI), weil sie wie Delta ebenfalls besonders ansteckend sind. So heißt es im Bericht: "Zur Gruppe der VOI gehören aktuell SARS-CoV-2-Varianten, die Mutationen aufweisen, welche mit einer erhöhten Übertragbarkeit und/oder veränderter Immunantwort assoziiert sind. Neben den von der WHO als VOI eingestuften Varianten, gibt es eine Reihe von Varianten, die vom RKI zusätzlich unter Beobachtung stehen, bspw. weil sie trotz geringer globaler Verbreitung bereits in Deutschland detektiert wurden und Mutationen aufweisen, welche mit einer erhöhten Übertragbarkeit und/oder veränderter Immunantwort assoziiert sind."

Die 13 gefährlichen Mutationen kommen überwiegend vom amerikanischen Kontinent sowie Asien. Zu den beobachteten Mutationen zählt beispielsweise die Delta-Plus-Variante (B.1617.3), die ab Februar dieses Jahres vor allem in Indien zwischenzeitlich zu einem weiteren enormen Anstieg der Infektionsfälle gesorgt hatte. Inzwischen ist diese Variante auch in Großbritannien aufgetaucht.

Insgesamt machen sie in Deutschland nur einen Anteil von 3,3 Prozent aus. Doch auch die Delta-Variante stand lange Zeit nur unter Beobachtung, dann explodierten die Zahlen seit Ende Mai nahezu und die Delta-Variante wurde in die Kategorie "Variants of Convern" (VOC), also besorgniserregende Varianten eingruppiert.

Neben dem Ur-Typ des Coronavirus, der Alpha-Variante (Großbritannien), sowie der Delta-Variante (Indien) sind noch die Beta-Mutation (Südafrika) und die Gamma-Variante (Brasilien) aktuell in der VOC-Gruppe. Während die Alpha-Typ noch immer etwa ein Drittel aller Infektionsfälle verursacht, spielen Beta- und Gamma-Mutation kaum eine Rolle. Mit fast 60 Prozent hat der Delta-Typ eindeutig die Oberhand.

lp

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