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Wie ich mit nur 150 Pfund pro Monat ein passives Einkommen aufbauen würde

·Lesedauer: 3 Min.
Investor denkt nach Strafzinsen Aktien
Investor denkt nach Strafzinsen Aktien

Im Film „Wall Street“ von 1987 sagt Gordon Gekko bekanntermaßen, dass „Geld niemals schläft“. Ich bin mir nicht sicher, ob Gekko dabei an passives Einkommen dachte, aber für mich treffen diese Worte auf jeden Fall zu.

Mein Portfolio an Dividendenaktien wirft das ganze Jahr über Erträge ab, selbst wenn ich es ganz ignoriere. Ich verfolge diesen Ansatz schon seit Jahren. Aber heute möchte ich dir erklären, wie ich mit nur 150 Pfund pro Monat einen passiven Einkommensfonds von Grund auf aufbauen würde.

Wie ich investieren würde

Um jeden Monat einen kleinen Betrag zu investieren, würde ich einen regelmäßigen Investitionsdienst nutzen. Bei vielen beliebten Brokern sind monatliche Investitionen schon ab 25 GBP möglich. Wenn ich jeden Monat 150 Pfund investieren würde, könnte ich theoretisch sechs Aktien für 25 Pfund kaufen. In der Realität würde ich das aber vielleicht nicht tun, da ich die Gebühren, die ich bezahle, so gering wie möglich halten möchte.

Wenn ich zum Beispiel für jede Aktie eine Handelsgebühr zahle, würde ich wahrscheinlich jeden Monat zwei Aktien kaufen und in jede 75 GBP investieren. Nach drei Monaten würde ich meine regelmäßigen Investitionen auf zwei neue Aktien umstellen. Und so weiter.

Am Ende des ersten Jahres hätte ich acht verschiedene Dividendenaktien. Nach zwei Jahren waren es 16. In der Regel strebe ich ein Portfolio von 15-20 Aktien an, damit ich in der Lage bin, weitere Aktien zu kaufen, die ich bereits besitze.

Der Turbo für mein passives Einkommen

Nach dem ersten Jahr erwarte ich, dass ich regelmäßig Dividenden erhalte. Dann würde ich damit beginnen, zusätzlich zu meinen regelmäßigen monatlichen Investitionen weitere Aktien zu kaufen.

Die Reinvestition von Dividenden kann eine gute Möglichkeit sein, Wohlstand aufzubauen. Auf diese Weise würde ich mein heutiges Einkommen nutzen, um in Zukunft zusätzliches Einkommen zu erzielen. Mit der Zeit kann dieser Zinseszinseffekt zu großen Gewinnen führen.

Warren Buffett hat einmal gesagt, dass „die Börse eine Vorrichtung ist, um Geld von den Ungeduldigen auf die Geduldigen zu übertragen“. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er dabei an den Zinseszinseffekt gedacht hat.

Aktien, die ich für passives Einkommen kaufen würde

Welche Art von Aktien würde ich für mein passives Einkommen kaufen? Ich würde mich zunächst auf den FTSE 100 konzentrieren, denn diese größeren Unternehmen sind gut etabliert und bieten in der Regel einige der höchsten Renditen an der Börse.

Eines der Hauptrisiken bei einer passiven Einkommensstrategie ist, dass die Dividenden gekürzt werden. Wie wir im letzten Jahr gesehen haben, kann dies jederzeit aus den unterschiedlichsten Gründen geschehen.

Um mich gegen künftige Dividendenkürzungen abzusichern, würde ich nach Ausschüttungen Ausschau halten, die bequem durch die Erträge gedeckt sind. Außerdem würde ich versuchen, ein diversifiziertes Portfolio ohne zu viele zyklische Aktien aufzubauen. Selbst wenn ich ein schlechtes Jahr hätte (wie 2020), würde ich immer noch mit einem gewissen Einkommen aus meinem Portfolio rechnen.

Wenn ich mir den Markt heute anschaue, würde ich mich wahrscheinlich auf Sektoren wie Konsumgüter, Versicherungen, Verteidigung, Technologie und Versorger konzentrieren. Mein Ziel wäre es, Unternehmen mit Preissetzungsmacht und stabilen langfristigen Aussichten zu finden.

Bei zyklischen Sektoren wie dem Wohnungsbau und dem Bergbau, die in den letzten Jahren einen Boom erlebt haben, wäre ich eher vorsichtig. Die guten Zeiten werden nicht ewig anhalten.

Sobald ich meine Wahl getroffen habe, würde ich mein Portfolio in Ruhe lassen und nur gelegentlich vorbeischauen, um meine Dividenden zu reinvestieren.

Der Artikel Wie ich mit nur 150 Pfund pro Monat ein passives Einkommen aufbauen würde ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Dieser Artikel wurde von Roland Head auf Englisch verfasst und am 12.12.2021 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. besitzt keine der genannten Aktien.

The Motley Fool UK besitzt keine der genannten Aktien. Die Ansichten über die in diesem Artikel erwähnten Unternehmen sind die des Autors und können daher von den offiziellen Empfehlungen abweichen, die wir in unseren Abonnementdiensten wie Share Advisor, Hidden Winners und Pro abgeben. Wir bei The Motley Fool sind der Meinung, dass wir durch die Berücksichtigung einer Vielzahl von Erkenntnissen bessere Investoren werden.

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