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NRW-Minister und Arbeitgeber: Nicht im Lockdown verharren

·Lesedauer: 1 Min.

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat sich für eine schrittweise Öffnung von Handel und Gastronomie im März ausgesprochen. Bis Ostern solle das dann auch für Ferienwohnungen und Hotels möglich sein, sagte er dem "Handelsblatt" (Sonntag). Es gebe inzwischen viele Werkzeuge der Pandemiebekämpfung, die "intelligentere Lösungen als pauschale Schließungen", erlaubten.

Mit Blick auf die neuen Beratungen von Bund und Ländern am kommenden Mittwoch forderte Pinkwart einen bundesweit verlässlichen Öffnungsrahmen. Nach den für mehrere Branchen schon monatelangen Schließungen drohten "erhebliche Schieflagen in Wirtschaft und Gesellschaft". Es brauche einen Strategiewechsel.

NRW-Arbeitgeberpräsident Arndt Kirchhoff sagte der "Rheinischen Post" (Montag), ein Verharren im Lockdown sei nicht mehr darstellbar. Er verwies auf massive wirtschaftliche, soziale und bildungspolitische Schäden und nachlassende Akzeptanz in der Bevölkerung. Mit "einseitigen Schließungen" werde man nicht weiterkommen.

Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, warnte vor zu starken Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Öffnungen dürfe es "nur mit Vorsicht und Disziplin" geben. Eine endloser Lockdown sei zwar keine gute Strategie. "Aber ein Kontrollverlust ist noch schlechter", zitierte die "Rheinische Post" den Ärztekammer-Präsidenten. Zunächst solle beobachtet werden, wie sich die Öffnungsschritte in Schulen und Kitas auswirkten.