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Norwegen stoppt vorerst Verkauf von Schiffsmotoren-Hersteller an russischen Konzern

·Lesedauer: 1 Min.
Das Aufklärerschiff "Marjata"

Norwegens Regierung hat den geplanten Verkauf eines Schiffsmotorenherstellers an einen Konzern mit Sitz in Russland vorerst gestoppt. Das Justiz- und Sicherheitsministerium in Oslo teilte am Dienstag mit, die Übernahme von Bergen Engines an die TMH Gruppe sei aus Gründen der nationalen Sicherheit ausgesetzt. Bergen Engines wartet die Triebwerke von Schiffen der norwegischen Marine, Presseberichten zufolge auch die der "Marjata", Aufklärungsschiff des norwegischen Nachrichtendienstes.

Das Justizministerium erklärte, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass ein Verkauf der Firma ein Sicherheitsrisiko darstelle. Bis zum Ergebnis einer "ausreichenden Evaluierung" sei der Verkaufsprozess daher ausgesetzt.

Bergen Engines gehört seit 1999 dem Großmotorenhersteller Rolls-Royce Power System (RRPS) in Friedrichshafen, Teil der britischen Rolls-Royce-Gruppe. Sie hatte Anfang Februar angekündigt, Bergen Engines für rund 150 Millionen Euro an die TMH Gruppe zu verkaufen, einen russischen Bahnindustrie-Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten und Geschäftsstellen in 25 Ländern. Bergen Engines beschäftigt rund 950 Menschen und machte 2019 einen Umsatz von knapp 280 Millionen Euro.

ilo/jm