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Nokia verkauft Hauptsitz im finnischen Espoo

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Helsinki (dapd). Der angeschlagene finnische Mobilfunkkonzern Nokia verkauft seine Firmenzentrale in der Nähe von Helsinki für 170 Millionen Euro an ein Immobilienunternehmen. Der Verkauf solle im Laufe des Monats abgeschlossen werden und erfolge im Rahmen der Strategie von Nokia (Stockholm: NOKI-SEK.ST - Nachrichten) , sich von Randgeschäften zu trennen, sagte Finanzvorstand Timo Ihamuotila am Dienstag.

Das Unternehmen werde aber weiterhin langfristig in dem Gebäude in Espoo bleiben. Der ehemalige Handy-Weltmarktführer sitzt seit 1997 in dem als Nokia-Haus bekannten Glas- und Stahlgebäude.

Bis Ende 2013 will der Konzern 10.000 Stellen streichen und Kosten in Höhe von 1,6 Milliarden Euro einsparen. Beim finnisch-deutschen Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) sind 1.000 weitere Arbeitsplätze in Gefahr, wie die "Süddeutsche Zeitung" am Dienstag unter Berufung auf Firmenkreise berichtete. Die Jobs sollten bei der Tochter NSN Services, einem Unternehmen zur Wartung von Leitungen, abgebaut werden.

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