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NOFV-Vize Schultz nach Krawallen: "Das hat nichts mit Fankultur zu tun"

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NOFV-Vize Schultz nach Krawallen: "Das hat nichts mit Fankultur zu tun"
NOFV-Vize Schultz nach Krawallen: "Das hat nichts mit Fankultur zu tun"

Vize-Präsident Bernd Schultz vom Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) hat die Fan-Ausschreitungen am Wochenende in der 3. Fußball-Liga scharf kritisiert. Sowohl nach dem Aufstieg von Dynamo Dresden als auch nach dem 1:0-Sieg von Hansa Rostock bei der SpVgg Unterhaching waren Anhänger mit der Polizei aneinander geraten.

"Was da unter dem Deckmantel einer Aufstiegsfeier ablief, hat nichts mehr mit Fankultur zu tun. Es kann nicht sein, dass Freude in Gewalt umschlägt", sagte Schultz zu den Ausschreitungen in Dresden dem SID. Er spreche in erster Linie für sich, betonte Schultz, der Verband sei noch dabei, sich ein umfassendes Bild zu machen.

In Dresden war es während des Heimspiels gegen Türkgücü München (4:0) im Großen Garten zu schweren Krawallen gekommen. Wie die Polizei berichtete, hätten mindestens 500 Gewaltbereite die Beamten mit Pyrotechnik, Flaschen sowie Steinen angegriffen, elf Polizisten mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Einzelne Randalierer wurden festgenommen.

Auch die Aktion übermütiger Hansa-Anhänger nach dem Sieg in München auf der A9 verurteilte Schultz. "Das war ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Das ist großer Unfug und nicht mehr tolerabel", sagte Schultz.

Rund 30 Pkw hatten den Hansa-Spielerbus auf der Rückfahrt in Höhe des Autobahndreiecks Holledau zum Stillstand gebracht und so mehrere Minuten alle Fahrspuren der Autobahn blockiert. Fans stiegen aus ihren Autos, liefen zum Teambus und wollten mit den Hansa-Spielern feiern.

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