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Nissan senkt die Prognosen

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Yokohama (dapd). Japans zweitgrößter Autokonzern Nissan hat wegen eines Boykotts japanischer Waren in China und der Absatzkrise in Europa seine Ziele nach unten korrigiert. Für das Ende März 2013 endende Geschäftsjahr rechnet Nissan noch mit einem Absatz von 5,08 Millionen statt der angepeilten 5,35 Millionen Autos, wie der Konzern am Dienstag in Yokohama mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte Nissan als Folge des Erdbebens und des Tsunamis in Japan (EUREX: FMJP.EX - Nachrichten) 4,85 Millionen Autos verkauft.

Wegen der zusätzlichen Belastung durch die starke Heimatwährung Yen senkte Nissan seine Erwartungen auch beim Profit. Unter dem Strich sagt der Konzern nun für sein laufendes Geschäftsjahr einen Gewinn von 320 Milliarden Yen (rund 3,1 Milliarden Euro) voraus, ein Fünftel weniger als zuletzt.

Nissan leidet wie auch andere Firmen unter einem Boykott japanischer Waren in China, ausgelöst durch einen Streit beider Staaten um eine unbewohnte Inselgruppe im Pazifik. Auch der größere Wettbewerber Toyota nahm deshalb seine Absatzerwartungen etwas zurück.

dapd

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