Deutsche Märkte öffnen in 8 Stunden 44 Minuten
  • Nikkei 225

    30.183,96
    -56,10 (-0,19%)
     
  • Dow Jones 30

    34.299,99
    -569,38 (-1,63%)
     
  • BTC-EUR

    35.766,54
    -1.420,67 (-3,82%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.033,22
    -23,93 (-2,26%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.546,68
    -423,29 (-2,83%)
     
  • S&P 500

    4.352,63
    -90,48 (-2,04%)
     

NFT-Boom: Zwölfjähriger verdient 300.000 Euro mit digitalen Walbildern

·Freier Autor für Yahoo
·Lesedauer: 3 Min.

Anfang des Jahres hört Benyamin Ahmed von dem Phänomen NFT. Bald entwirft und programmiert der Zwölfjährige selbst zertifizierte digitale Kunstwerke, die er für ein Vermögen verkauft.

(Symbolbild: Getty Images)
(Symbolbild: Getty Images)

Dass Benyamin Ahmed eine große Zukunft bevorsteht, daran wird kaum einer zweifeln, der ihn kennt. Er selbst am allerwenigsten. Schon jetzt, mit zwölf Jahren hat der Junge ein Vermögen verdient. Benyamin ist ein Programmiertalent und er macht in NFT.

Was ist NFT? Die Non-Fungible Tokens, so die ausformulierte Bezeichnung, sind das aktuelle große Ding. Hinter dem Phänomen steckt eine Technologie, mit der digitale Werke etwa in den Formaten JPEG und Video verschlüsselt und mit einer einzigartigen Signatur versehen werden.

Anders als Fungible Tokens wie Kryptowährungen á la Bitcoin und Ether sind NFT weder austauschbar (non-fungible), noch lassen sie sich kopieren. Wenngleich das ihm zugrundeliegende Werk vielfach reproduziert werden kann, ist ein Non-Fungible Token also ein Unikat.

Dadurch werden NFT handelbar. Folgerichtig gibt es für diese Vermögenswerte einen Markt. Und der wächst stetig. Nach Angaben der NFT-Handelsplattform OpenSea wurden im August NFTs für 1,9 Mrd. US-Dollar verkauft. Das entspricht dem Zehnfachen des Volumens im März dieses Jahres.

Faszination NFT

In dem Geschäft ist auch der kleine Benyamin schon eine große Nummer. Dabei will der in London lebende Junge erst Anfang dieses Jahres zum ersten Mal von NFT gehört haben. "Ich war fasziniert von der Idee, dass man über die Blockchain so einfach das Besitzrecht übertragen kann", sagt er dem US-Fernsehsender CNBC.

Das Talent ist Benyamin, der in seiner Freizeit gerne schwimmt und Taekwondo betreibt, in die Wiege gelegt worden. Sein Vater ist Webseiten-Entwickler, von ihm habe er das Programmieren gelernt, sagt er. Seine ersten "Wörter" spricht er in den Programmiersprachen HTML und CSS. Da ist er erst fünf Jahre alt. Dann lernt er JavaScript und andere Programme.

Für über fünf Millionen: Quellcode von Internet-Begründer Berner-Lee als NFT versteigert

Seine erste NFT-Serie basiert auf dem Videospiel "Minecraft". Die habe er geschaffen, sagt Benyamin, nachdem er das Spiel "zu viele Stunden" gespielt hätte. Der große Durchbruch wird ihm allerdings erst mit seinen eigenen Figuren gelingen: "Weird Whales", merkwürdige Wale.

Großer Durchbruch

Diese zweite Kollektion besteht laut CNBC aus mehr als 3.300 Pixelwalen, die Benyamin ab Juni selbst entwirft und programmiert. Und bald einen Riesenerfolg landet. Als die Walbilder im Juli auf einer NFT-Plattform angeboten werden, ist die gesamte Kollektion, so der Sender, schon nach neun Stunden ausverkauft.

Dadurch wird Benyamin in kurzer Zeit steinreich. An einem Tag nimmt er 80 Ether ein. Das sind nach aktuellem Kurs der Kryptowährung rund 220.000 Euro. Hinzu kommen 30 Ether, also etwa 80.000 Euro aus den Anteilen von 2,5 Prozent, die er durch die Weiterverkäufe seiner NFTs kassiert.

NFT-Kunst: Chinesische Zeitung setzt neue Standards

Ein Verdienst von 300.000 in weniger als zwei Monaten – nicht schlecht für einen Jungen, der am Anfang seiner Teenagerzeit steht. Was soll aus ihm noch werden? Benyamin selbst ist zuversichtlich, was seine Zukunft angeht. "Wenn ich so weiter mache", sagt er selbstbewusst, "kann ich vielleicht irgendwann so erfolgreich sein wie Elon Musk und Jeff Bezos".

VIDEO: Brandneu: NFT-Kunst unter dem Hammer

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.