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In neun Monaten könnte Elon Musk vor einem Problem stehen, das Teslas Zukunft gefährdet (TSLA)

Pembe Bilir
Tesla Roadster in Aktion

Produktionsausfälle, Lieferengpässe und Entlassungswellen — immer wieder erntet Tesla-Gründer Elon Musk heftige Kritik, doch er schafft es immer wieder, die Industrie zu überraschen.

So kündigte Musk vergangene Woche die Neuauflage des Elektrosportwagens Roadster an. Unternehmensangaben zufolge könne der Wagen in nur 1,9 Sekunden auf 100 Stundenkilometer beschleunigen. 

Doch bereits in einigen Monaten — genauer gesagt am  6. August 2018 — wird Tesla womöglich vor einem ernsten Problem stehen, das die Zukunft des Unternehmens gefährdet: Berechnungen von Bloomberg zufolge werden bis zu diesem Tag alle derzeitigen Cashreserven des Unternehmens verbraucht sein. Es muss also neues Geld her und das möglichst schnell.

Tesla gibt Geld der Investoren in rasantem Tempo aus

Der E-Autobauer hat in den vergangenen zwölf Monaten umgerechnet etwa 8.000 Dollar (6.816 Euro) pro Minute verbraucht. Auf einen Tag gerechnet sind das 11,5 Millionen Dollar (9,8 Millionen Euro). In weniger als einem Jahr wird Tesla kein Geld mehr haben, wenn die Ausgaben ungebremst weiterlaufen und keine neuen Einnahmen ins Unternehmen fließen. 

Investoren bleiben gelassen. Dass das Unternehmen weiter in solch einem Tempo Geld ausgibt, ist unwahrscheinlich. Tesla selbst erhofft sich neue Einnahmen durch das Model 3. Nach einer festgesetzten Produktionsmenge von 5.000 Wagen bis Ende März 2018 erwarte Tesla laut einem Brief an die Aktionäre einen „signifikanten Cashflow aus dem operativen Geschäft“. Die Aktien des E-Autobauers sind in der vergangenen Woche um 3,1 Prozent auf 270,31 Euro gestiegen.

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