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Neues Mega-Funding bewertet Gastro-App Choco mit 500 Millionen Euro

·Lesedauer: 2 Min.
Mitgründer Julian Hammer, Designchefin Katharina Birkenbach, CEO Daniel Khachab und CTO Vikas Gupta (v.l.n.r.) haben mit Choco rund 145 Millionen Euro eingesammelt.
Mitgründer Julian Hammer, Designchefin Katharina Birkenbach, CEO Daniel Khachab und CTO Vikas Gupta (v.l.n.r.) haben mit Choco rund 145 Millionen Euro eingesammelt.

Da hatte Szene-Urgestein Lukasz Gadowski einen guten Riecher: Ende 2018 stieg er bei dem Berliner Startup Choco ein, finanzierte den Start der Gastro-App. In einer neuen Finanzierungsrunde wird die Firma eigenen Angaben zufolge nun mit 500 Millionen Euro (600 Millionen Dollar) bewertet.

Insight Partners, Left Lane Capital, ein New Yorker Fonds des ehemaligen Insight-Investors Harley Miller, sowie die Altgesellschafter Coatue und Bessemer Venture Partners stecken rund 85 Millionen Euro (100 Millionen Dollar) in das Unternehmen von Ex-Rocket Daniel Khachab. Damit versammelt die App einige der namhaftesten US-VCs um sich, die bereits Tech-Firmen wie Spotify, Twitter und Shopify großgemacht haben.

Von der Bestell-App zur Fintech-Lösung

Choco hat eine App entwickelt, mit der Gastronomen und Großhändler kommunizieren können: Restaurants geben über das Tool ihre Lebensmittelbestellungen ab, die Lieferanten verschicken über Choco Rechnungen. Zuletzt sammelte das Startup im Frühjahr 2020 Geld ein, mittlerweile sind es insgesamt 145 Millionen Euro. Vor der Series B lag die Bewertung der Firma laut Techcrunch bei etwa 220 Millionen Euro (250 Millionen Dollar). Der Wert hat sich in dem einen Jahr also mindestens verdoppelt.

Die Millionen will CEO Khachab unter anderem in neue Top-Personalien stecken, sagt er zu Gründerszene. Kürzlich heuerte Choco einen Entwickler von Dropbox als CTO an. Andere offene Stellen wolle das Startup ebenfalls mit Führungskräften aus dem Silicon Valley besetzen. Der Großteil des Geldes solle aber in die neue Technologie fließen. Choco bietet seinen Kunden künftig Finanzdienstleistungen an, hat also Anbindungen für mehrere Partnerbanken gebaut.

Bislang lief der Zahlungsprozess ohne Choco, Lieferanten konnten höchstens Rechnungen über die App verschicken. Nun können die Restaurants per Klick in der App das Geld überweisen. Sollte das Zahlungsziel in der Zukunft liegen, bietet das Startup den Großhändlern an, in Vorkasse zu gehen. Das Startup geht mit dem Trend, selbst zum Payment-Anbieter zu werden. Auch der Blitz-Lieferdienst Gorillas, an dem Choco-CEO Khachab als Angel-Investor beteiligt ist, soll über eigene Kundenkonten und Kreditkarten nachdenken.

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